Pierre Webo war der entscheidende Mann bei Fener
Fenerbahce Istanbul hat am 33. und damit vorletzten Spieltag der Süper Lig das sehr intensiv geführte Stadtderby gegen den Erzrivalen Galatasaray mit 2:1 gewonnen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation gemacht. Vor dem Anpfiff sorgte Gala-Trainer Fatih Terim für eine Überraschung, Johan Elmander stand in der Startelf. Der Schwede, der seit Februar nicht mehr zum Einsatz gekommen war, vertrat den verletzten Wesley Sneijder als Zehner, da der Niederländer kurz vor Spielbeginn aus dem Kader genommen wurde. Doch zuerst gingen dei Gäste in Führung: Einen langen Ball in den Strafraum kontrollierte Didier Drogba mit der Brust, Gökhan Gönül ging mit der Hand dazwischen und Schiedsrichter Cüneyt Cakir zeigte sofort auf den Punkt. Burak Yilmaz trat an und verwandelte souverän (25.).
Fener nutzt die Chancen
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Der starke Pierre Webo leitete einen Angriff ein und köpfte anschließend nach einer Flanke von Gönül ins lange Eck (33.). Nur drei Minuten später wurde Webo gut im Strafraum von Emre Belözoglu bedient und spitzelte den Ball am herauseilenden Fernando Muslera vorbei in die Maschen. Nach dem Tor gab es allerdings heftige Proteste der Gala-Spieler bei Schiri Cüneyt Cakir, da Webo sich vor dem Treffer im Zweikampf mit Emmanuel Eboue resolut durchgesetzt hatte. In der 90. Minute kam es nach einer Auseinandersetzung zwischen Volkan und dem eingewechselten Sabri zur Rudelbildung, und die beiden Übeltäter wurden des Feldes verwiesen. Die danach folgende zehnminütige Nachspielzeit brachte Fener mit Feldspieler Mehmet Topal im Tor über die Zeit und freute sich dann über einen insgesamt verdienten Heimsieg. Cihan Acar