Die Mitglieder von Hertha BSC haben sich im juristischen Hickhack um das chaotische Relegationsspiel gegen einen Gang vor das Ständige Schiedsgericht ausgesprochen. Bei der Mitgliederversammlung erteilte eine deutliche Mehrheit der Anwesenden einem entsprechenden Antrag eine Absage. Dieses Votum ist für die Verantwortlichen des Berliner Fußballclubs aber nicht bindend. Hertha war zuvor mit einem Protest gegen die Wertung des Relegationsrückspiels bei Fortuna Düsseldorf vor zwei Gerichten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gescheitert. Noch in dieser Woche erwartet der Verein die schriftliche Urteilsbegründung der zweiten Instanz, des DFB-Bundesgerichts. Danach hat Hertha theoretisch mindestens eine Woche Zeit, um auch diese Entscheidung anzufechten. (dpa)
