War Hertha BSC-Trainer Jos Luhukay nach dem Remis zum Auftakt gegen den SC Paderborn noch zufrieden gewesen, so platzte ihm nach der 1:3-Pleite beim FSV Frankfurt der Kragen. Nach dem Spiel faltete er seine Spieler hinter geschlossener Kabinentür zusammen, berichtet die Berliner Morgenpost auf ihrer Internetseite. Aber damit nicht genug, auf der anschließenden Pressekonferenz legte Luhukay noch einmal nach. "Wir haben in der zweiten Halbzeit völlig versagt. Wir haben nicht als Mannschaft miteinander gespielt. Es war nie ein Miteinander oder Füreinander. Wenn das noch einmal vorkommt, hat das Konsequenzen. Katastrophal. Inakzeptabel. Das ist traurig für mein Herz", kritisierte er sein Team vernichtend. "Es ist mir scheißegal, wer im Tor steht, ob wir mit zehn oder elf Mann spielen. Ich will Leidenschaft sehen. Sie alle hier arbeiten acht bis zehn Stunden hart am Tag. Eine Fußballmannschaft muss nur eineinhalb Stunden arbeiten, und das hat sie nicht getan", explodierte er nach der Frage, wer den rot-gesperrten Torwart Sascha Burchert ersetzen soll. Den Hertha-Profis steht eine ungemütliche Woche bevor.
