Die Handball-Bundesliga sucht für ihren Supercup einen Austragungsort. Nach acht Jahren in München und Nürnberg ist der Vertrag zwischen dem Ligaverband HBL und der Olympiapark GmbH ausgelaufen. "Die Veranstaltung ist sehr begehrt. Ob wir mit dem Supercup in München bleiben, werden wir in Ruhe prüfen", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Am Dienstagabend hatte der THW Kiel durch ein 29:26 gegen die SG Flensburg-Handewitt zum siebten Mal die Trophäe gewonnen. Wegen eines Dachschadens an der Olympiahalle hatte das Saisoneröffnungsspiel erstmals in der Eissporthalle stattgefunden. Durch die Sperrung der Olympiahalle am 2. August und den kurzfristigen Umzug in die wesentlich kleinere Arena hat die HBL nach eigenen Angaben allein durch die Rückvergütung für Eintrittskarten finanzielle Einbußen von bis zu 50 000 Euro. Die Eissporthalle war mit 6149 Zuschauern ausverkauft. Die Olympiahalle fasst rund doppelt so viele Besucher.
