Patrick Hausding hat mit einer überzeugenden Vorstellung das olympische Finale der Kunstspringer erreicht und Hoffnungen auf die erste deutsche Wassersprung-Medaille von London geweckt. Vom Drei-Meter-Brett belegte der Berliner am Dienstag im Halbfinale mit 485,55 Punkten den sechsten Platz. Als Bester der Vorschlussrunde geht He Chong (China) in den Endkampf der besten Zwölf am (heutigen) Dienstagabend. Der Olympiasieger gewann das Semifinale mit 510,15 Zählern vor dem Russen Ilya Zakharov (505,60) und dem Chinesen Qin Kai (500,35 Punkte). Hausding traf nur seinen letzten von sechs Sprüngen nicht ganz optimal. Für das Finale am Abend (20.00 Uhr) will er noch einen neuen Sprung einbauen. In der Konkurrenz mit hohen Schwierigkeitsgeraden schied unter anderem Matthieu Rosset (Frankreich) auf Rang 15 aus. Bereits im Vorkampf war der Leipziger Stephan Feck nach einem Rückenplatscher im zweiten Durchgang gescheitert.
