Der Präsident des Bundesligaclubs Hannover 96, Martin Kind, fordert mehr Zeit in der Diskussion um die richtigen Maßnahmen im Kampf gegen Randale im Fußball. Die Absicht der Liga, bei der Mitgliederversammlung der Vereine in zwei Wochen ein Sicherheitskonzept verabschieden zu wollen, hält er für verfrüht. "Wir sollten den Dialog weiter führen und den 12. Dezember als Entscheidungstag noch mal überdenken. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Termin wirklich sinnvoll ist", sagte Kind im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Kind wies zugleich darauf hin, wie wichtig es sei, dass der Fußball die Problematik nun selbst in die Hand nähme und löste. "Die Alternative wäre, dass uns die Politik die Spielregeln definiert. Dann hätten wir verloren."
