In zwei Tagen trifft Hannover 96 in den Playoffs zur Europa League auf den polnischen Meister Slask Breslau. Keine leichte Aufgabe, wie auch Mirko Slomka weiß. Trotz 6:1-Kantersieg im DFB-Pokal gegen den Oberligisten FC Nöttingen könnte der Trainer das Team umstellen.
Jetzt wird es ernst: Am Donnerstag trifft Hannover 96 in den Playoffs zur Europa League auf Slask Breslau. Nach dem 1:0-Sieg im DFB-Pokal gegen den Oberligisten FC Nöttingen eine deutlich schwerere Aufgabe. Ein Glück, dass Hoffnungsträger Leon Andreasen nach 28-monatiger Verletzungspause wieder zurück ist und sowohl im Spiel gegen St. Patrick's als auch am Wochenende überzeugen konnte.
Abwehrschwächen bei Hannover 96
Neben Leon Andreasen waren es aber auch Sergio Pinto und Jan Schlaudraff mit ihren jeweils zwei Toren, die ihre Qualitäten unter Beweis stellten. Doch Trainer Mirko Slomka sieht das DFB-Pokalspiel dennoch kritisch. Besonders die Abwehrleistung gefiel dem 44-Jährigen nicht. Karim Haggui und Neuzugang Felipe ließen Nöttingens Stürmer Neziraj zu viel Raum, beim Gegentor versagte die Abseitsfalle. Gut möglich, dass Mario Eggimann im Spiel gegen Slask Breslau für einen der beiden Verteidiger ins Team kommt.
Slask Breslau hochmotiviert
Breslau musste hingegen am Wochenende eine bittere Niederlage gegen Widzew Lodz hinnehmen. Dennoch dürfte der polnische Meister am Donnerstag hochmotiviert in die Partie gegen Hannover 96 gehen. Nachdem die Mannschaft in der Champions League-Qualifikation am IF Helsingborgs aus Schweden gescheitert war, will sie zumindest in der Europa League bestehen.
Polizei warnt Fans von Hannover 96 vor Hooligans
Rund 3.000 Fans von Hannover 96 werden in Breslau erwartet. Doch mit einem friedlichen Fußballspiel ist offenbar nicht zu rechnen. In einer Mitteilung warnte die Polizei Hannover die Fans von Hannover ausdrücklich vor gewaltbereiten Hooligans. Trikots, Schals und Mützen sollten nicht öffentlich getragen werden.



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