Ergebnisse
Live-Ticker
Bundesliga
2. Bundesliga
3. Liga
Champions League
Europa League
International
WM 2018
DFB-Pokal
Ergebnisse
Live-Ticker
Weltrangliste
Ergebnisse
NBA
NHL
NFL
MLB
Ergebnisse
Live-Ticker
WM-Stand 2017
Termine 2017
Ergebnisse
Live-Ticker
Bundesliga
2. Bundesliga
Champions League
DHB-Pokal
EHF-Pokal
EM 2012
EM 2014
EM 2016
EM 2018
WM 2013
WM 2015
WM 2017
Ergebnisse
Live-Ticker
Bundesliga
NBA
Euroleague
EM
WM
Ergebnisse
Ski Alpin
Biathlon
Skispringen
Ski Langlauf
Nordische Kombination
Ergebnisse
Live-Ticker
DEL
NHL
DEL 2
WM
Olympia
CHL
Ergebnisse
Live-Ticker
European Tour
US PGA Tour
Weltrangliste
Live-Ticker
Mayweather vs. McGregor: Alle Infos zum Fight des Jahres
Radsport
Motorsport
Live-TickerErgebnisseTabelleSpielplanStatistik
Live-TickerErgebnisseTabelleSpielplan
Live-TickerErgebnisseTabelleSpielplanTorjäger
Live-TickerErgebnisseTabelleSpielplan
Live-TickerErgebnissePremier LeaguePrimera DivisionSerie ALigue 1
ErgebnisseTabelleSpielplanQualifikationErgebnisseTabelleSpielplanQualifikation
Live-TickerErgebnisse
Vereine
Logo Bayern MünchenLogo VfL WolfsburgLogo MönchengladbachLogo Bayer LeverkusenLogo FC AugsburgLogo FC Schalke 04Logo Borussia DortmundLogo 1899 HoffenheimLogo Eintracht FrankfurtLogo Werder BremenLogo FSV Mainz 05Logo 1. FC KölnLogo Hertha BSCLogo Hamburger SVLogo VfB StuttgartLogo Hannover 96Logo SC FreiburgLogo RB Leipzig
Datum: 03. September 2012, 15:31 Uhr
Format: Artikel
Quelle: dpa/sportal.de
Diskussion: 10 Kommentare
Sport Live-Ticker
Fußball: 3. Liga, 20. Spieltag
Live
Fußball: Serie A
Live
Fußball: Bundesliga, 17. Spielt.
Live
Fußball: Premier League
16:00
Fußball: tipico Bundesliga
16:00
Skispringen: Engelberg
16:00
Fußball: Primera División
16:15
Fußball: Ligue 1
17:00
Fußball: Süper Lig, 16. Spieltag
17:30
Fußball: Klub-WM
18:00
Fußball: Serie A
18:00
Fußball: Bundesliga, 17. Spielt.
18:30
Fußball: Premier League
18:30
Fußball: Primera División
18:30
Fußball: tipico Bundesliga
18:30
Fußball: Ligue 1
20:00
Fußball: Serie A
20:45
Fußball: Primera División
20:45
Ski Alpin: Val d Isere
Skilanglauf: Toblach
Nord. Kombi: Ramsau
Biathlon: Annecy
Ski Alpin: Gröden
Fußball: 3. Liga, 20. Spieltag
Fußball: 2. Liga, 18. Spieltag
Fußball: Premier League
Skilanglauf: Toblach
Fußball: 3. Liga, 20. Spieltag
Biathlon: Annecy
 
Sport Ergebnisse
Fussball Ergebnisse
Bundesliga, 17. Spieltag
alle Sport-Ergebnisse im Überblick
 
 

Hannover 96: Präsident Martin Kind attackiert Teile der eigenen Fans

Martin Kind, Hannover 96
Martin Kind attackiert Teile der 96-Fans scharf

Das Verhalten von einigen Fans von Hannover 96 beim Spiel in Wolfsburg hat Club-Präsident Martin Kind mit einer scharfen verbalen Attacke beantwortet. Er bezeichnete einen Teil der Fans als "Arschlöcher" und wurde dafür seinerseits kritisiert.

Hunderte Anhänger von Hannover 96 hatten beim Gastspiel beim VfL Wolfsburg Emanuel Pogatetz beschimpft. "Pogatetz - du Sohn einer Hure", sangen sie unter anderem.

Der Österreicher war vor der Saison von Hannover nach Wolfsburg gewechselt. Es waren nicht die ersten Vorfälle mit Fans von Hannover 96 und womöglich war das der Grund, warum Clubchef Martin Kind mit drastischen Worten reagierte. "Ein Teil unserer Fans sind Arschlöcher", erklärte er.

Kind:  "Wir nennen sie nicht mehr länger Fans"

Mit diesem Teil meinte Kind offenbar eine Gruppe von 200 bis 250 Personen, die seiner Meinung nach Probleme bereiten. "Wir nennen sie nicht mehr länger Fans", sagte der 96-Boss. In dieser Gruppe vermuten die Verantwortlichen auch jene, die sich am vergangenen Donnerstag handgreifliche Auseinandersetzungen mit gewaltbereiten Anhängern von Europa-League-Gegner Slask Breslau geliefert hatten.

Und zu dieser Gruppe zählen auch diejenigen, die beim ersten Bundesliga-Heimspiel gegen Schalke 04 wieder einmal eine Fahne mit dem Konterfei des Massenmörders Fritz Haarmann geschwenkt hatten. "Eine Geschmacklosigkeit", nennt das Kind - Haarmann hatte in den 20er Jahren in Hannover 24 Menschen getötet.

Kritik an Martin Kind

Die Summe der Vorfälle mag Martin Kind in seiner Wortwahl beeinflusst haben. Deeskalierend wirken solche Aussagen wohl eher nicht und entsprechend kritisierte die Koordinationsstelle der Fanprojekte in Deutschland (KOS) das Vorgehen.

"Präsidenten, Trainer oder Manager haben auf diesem Feld eine wahnsinnig große Verantwortung. Wir glauben, dass es besser ist, mit den Fans zu sprechen, als über sie zu sprechen", sagte der Leiter der KOS, Michael Gabriel, in Frankfurt am Main.

Auch wenn die Vorfälle in Hannover nichts mit Kevin Pezzoni und dem 1. FC Köln zu tun haben und sich in einer völlig anderen Dimension bewegen, so offenbaren beide Vorgänge eine gewisse Ohnmacht im Umgang mit den Vorkommnissen. Pezzoni hatte seinen Vertrag bei den Kölnern aufgelöst, nachdem er von mutmaßlichen Hooligans tätlich angegriffen, bedroht und beleidigt worden war.

Diese Maßnahme sorgte auch für Kritik, weil sich der Verein so dem Druck aufgebrachter Fans gebeugt habe. "Dass das nicht die Standardlösung ist, darüber muss man nicht diskutieren. Aber wir haben im Sinne von Kevin entschieden. Vielleicht wissen wir nicht alles", verteidigte der FC-Vorsitzende Claus Horstmann im Kicker das Vorgehen.

Eine Lösung gibt es weder für die Fälle in Hannover noch in Köln. "Die sollen zu Hause bleiben", forderte Kind im Hinblick auf die unerwünschten Fans. "Wir müssen Klarheit schaffen", sagte er auch, konnte jedoch nicht erklären, wie das passieren soll.

Beide Fälle haben gemeinsam, dass Spieler Ziel der Verunglimpfungen und Aggressionen waren. Wobei deutlich zwischen verbalen Entgleisungen in Hannover und handfesten körperlichen Übergriffen in Köln unterschieden werden muss.

Respekt vor Spielern geringer geworden?

Dennoch werde an beiden Beispielen eine neue Entwicklung deutlich, wie auch Michael Gabriel von der KOS betonte. Er räumte ein, dass "der Respekt von Teilen der Zuschauerschaft gegenüber den Spielern geringer geworden ist" und dass sich auch "die Schwelle von Äußerungen bis hin zu körperlicher Gewalt negativ verschoben habe".

Die Fanprojekte in Deutschland sind aber der Meinung, dass solche Probleme nur zu lösen sind, wenn die Vereine einen intensiven Kontakt zu ihren Anhängern pflegen. "Ich denke, dass sich Vereine vielerorts scheuen, in Konfliktgespräche zu gehen", meinte Gabriel.

zu "Hannover 96: Präsident Martin Kind attackiert Teile der eigenen Fans"
10 Kommentare
Letzter Kommentar:
frank schrieb am 05.09.2012 14:11
Diese Fanbeauftragten gehen mir auf den Zeiger mit ihrem ewigen Verständnis und Relativieren. Und zu diesen sogenannten Fans: ihr seid lächerlich! Herbe austeilen können sie, supermieses Zeug grölen, Leute bedrohen, beleidigen, ... Aber wenn sie dann einer als das bezeichnet, was sie sind, nämlich "a...löcher", dann sind die aber beleidigt, gehts noch? Sorry, merken die noch was? mir kommts langsam hoch ...
Sport News
Bundesliga
2. Bundesliga
International
Mehr Sport