Hauptsache gewonnen - erst nach einem Elfmeterkrimi gegen Zweitligist Dynamo Dresden hat sich Hannover 96 ins Achtelfinale des DFB-Pokals gequält. Der Tabellenzehnte der Bundesliga erreichte durch das 4:3 im Elfmeterschießen (1:1, 1:1, 1:1) am Mittwochabend erstmals seit der Saison 2006/2007 wieder die Runde der letzten 16. Vor 30.000 Zuschauern in der AWD-Arena hielt Nationalkeeper Ron-Robert Zieler den entscheidenden Elfer von Michael Poté. Der Senegalese Mame Diouf (15.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Romain Brégerie (28.) nach einem indirekten Freistoß für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt (28.). Drei Tage nach der schmerzhaften 2:3-Heimpleite in der Liga gegen Gladbach konnte das Team von Trainer Mirko Slomka den K.o. nur mit größten Schwierigkeiten verhindern. Von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen.
