Die DHB-Auswahl hat bei der Handball-WM eine sehr schwere Gruppe erwischt. Das Team von Bundestrainer Martin Heuberger trifft in der Gruppe A auf Weltmeister sowie Olympiasieger Frankreich. Das erhoffte Exotenlos blieb aus, dafür ist der Schweden-Schreck dabei.
"Das ist ein richtiger Hammer", erklärte Handball-Bundestrainer Martin Heuberger auf dhb.de, nachdem die Auslosung für die WM 2013 in Spanien vorbei war. Denn die DHB-Auswahl wurde zusammen mit Frankreich in die Gruppe A gelost. Daneben fanden die Teams aus Argentinien, Brasilien, Tunesien und Montenegro den Weg in die deutsche Gruppe.
Mit Frankreich haben die Deutschen natürlich einen harten Brocken erwischt. Die Equipe Tricolore ist amtierender Weltmeister sowie Olympiasieger. Und auch Argentinien und Brasilien sind nicht zu unterschätzen. Denn beide Teams agierten in der Vergangenheit recht erfolgreich auf kontinentaler Ebene, belegten bei der Panamerika-Meisterschaft Platz eins und zwei.
Tunesien und Montenegro mit im Boot
Komplettiert wird die Gruppe A durch den Afrikameister Tunesien und Montenegro. Letztgenannte Mannschaft schaffte immerhin das Kunststück, Rekord-Europameister Schweden in der Qualifikation auszuschalten. "Die besten Nationen aus den jeweiligen Kontinenten sind unserer Gruppe zugelost worden, das wird ein hartes Stück Arbeit, so Martin Heuberger.
Nach der Auslosung zur 23. Weltmeisterschaft, die im Retiro Park in Madrid vorgenommen wurde, blickte Heuberger trotzdem optimistisch auf das Turnier. "Unser Ziel ist das Erreichen der Ko-Runde", gab der Bundestrainer als Ziel aus. Um das Achtelfinale zu erreichen, muss die DHB-Auswahl mindestens Platz vier in der Vorrunde erreichen.
Strombach: ''Keine echten Exoten''
"Wir treffen auf sehr interessante Gegner, die uns alles abverlangen werden", bestätigte auch DHB-Präsident Ulrich Strombach auf dhb.de. "In unserer Gruppe gibt es keinen echten Exoten. An die Stadt Granollers habe ich sehr angenehme Erinnerungen durch das olympische Handball-Turnier, das dort 1992 stattgefunden hat."
In jener Stadt finden am 27. Januar die Finalspiele statt. Dorthin wollen sicherlich auch die Dänen, die es in die Gruppe B verschlagen hat. Die Spiele gegen Mazedonien, Island, Quatar, Russland und Chile werden in Sevilla ausgetragen. Die Gruppe C besteht aus Serbien, Slowenien, Polen, Korea, Weißrussland und Saudi Arabien. Auch in Madrid bekommen die Einwohner Handball zu sehen. Mit dabei ist der Gastgeber, der auf Kroatien, Ungarn, Algerien, Ägypten und Australien trifft.
