Gerald Asamoah ist enttäuscht
Bei der SpVgg Greuther Fürth spielte Gerald Asamoah zuletzt keine Rolle mehr. Lediglich vier Kurzeinsätze stehen für ihn zu Buche. Seit dem 25. Spieltag stand der 34-Jährige nicht mehr im Fürther Kader. Über die Hintergründe dafür habe man ihn jedoch nicht aufgeklärt. "Plötzlich hing ein Zettel in der Kabine mit dem Kader fürs Spiel. Mein Name war nicht dabei. Ich hätte erwartet, dass man mit mir darüber spricht, dass man mir wenigstens etwas Respekt entgegenbringt", sagte der Offensivspieler dem "Kicker".Asamoah:
Vertragsklausel Schuld an Ausbootung
Asamoah selbst glaubt an eine Vertragsklausel als Grund für seine Ausbootung. Demnach hätte sich sein Vertrag bei einem weiteren 45-Minuten-Einsatz automatisch um ein Jahr verlängert. "Für mich steht fest, dass diese Klausel der Grund war, warum ich nicht mehr berücksichtigt wurde. Man gab mir keine faire Chance mehr, mich zu zeigen", so Asamoah. An ein Karriereende denkt der Ex-Schalker aber noch lange nicht. Er könne sich vorstellen, "noch ein oder zwei Jahre" zu spielen, "gerne wieder im Ruhrgebiet" und "vielleicht auch bei einem Zweitligisten".