Bundesliga
2. Bundesliga
3. Liga
DFB-Pokal
Champions League
Europa League
International
Frauen Bundesliga
Live-Ticker
Ergebnisse
WM-Stand 2026
Termine 2026
Historie
Live-Ticker
Ergebnisse
Weltrangliste
Live-Ticker
Ergebnisse
Bundesliga
BBL-Pokal
Euroleague
NBA
WM
EM
Live-Ticker
Ergebnisse
MLB
NFL
NHL
NBA
Ergebnisse
DEL
NHL
WM
Live-Ticker
Ergebnisse
Bundesliga
Champions League
DHB-Pokal
Live-Ticker
Ergebnisse
WM 2025
EM 2026
Nordische Kombination
Ski Langlauf
Skispringen
Biathlon
Ski Alpin
Ergebnisse
Liveticker
Kalender
Ergebnisse
ErgebnisseRace to DubaiKalender
KalenderGeldranglisteErgebnisse
Datum: 29. November 2012, 17:50 Uhr
Format: Artikel
Quelle: sportal.de
Diskussion:
Sport Live-Ticker
Heute finden keine weiteren Live-Ticker-Events statt.
kommende Live-Ticker:
11
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe A
21:00
12
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe A
04:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
13:30
17:00
Fußball: WM 2026 Gruppe B
21:00
13
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe D
03:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
12:30
16:00
Fußball: WM 2026 Gruppe B
21:00
14
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe C
00:00
Fußball: WM 2026 Gruppe D
06:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
15:00
Fußball: WM 2026 Gruppe E
19:00
Fußball: WM 2026 Gruppe F
22:00
 
Sport Ergebnisse
Formel 1 Ergebnisse
Formel 1: Monaco GP, Rennen
  • Fahrer
  • Team
  • Zeit (Stopps)
  • 1
  • A. Antonelli
  • Mercedes
  • 02:23:31.243 (4)
  • 2
  • L. Hamilton
  • Ferrari
  • + 06.271 (5)
  • 3
  • I. Hadjar
  • Red Bull
  • + 23.394 (4)
  • 4
  • O. Piastri
  • McLaren
  • + 24.261 (5)
  • 5
  • L. Lawson
  • Visa Cash App RB
  • + 26.553 (4)
  • 6
  • A. Lindblad
  • Visa Cash App RB
  • + 29.010 (4)
  • 7
  • P. Gasly
  • Alpine F1 Team
  • + 30.369 (4)
alle Sport-Ergebnisse im Überblick
 
 

Golf: Lange Putter dürfen nicht mehr am Körper fixiert werden

Golf,Schläger,Putter
Den Putter so am Körper zu fixieren ist ab 2016 verboten

Den Regelhütern des Golfs waren die Belly- und Broomstick-Putter schon lange ein Dorn im Auge. Nachdem drei Spieler mit überlangen Puttern in den letzten beiden Jahren Majors gewannen, zogen sie den Schlusstrich, fanden allerdings einen Kompromiss.

Die langen Schläger dürfen zwar weiter verwendet werden, damit gewährleistet ist, dass unter Rückenschmerzen leidende Spieler auch weiter aufrecht putten dürfen. Allerdings soll es von 2016 an verboten sein, sie am Körper zu fixieren. Wer den Schläger trotzdem am Körper verankert, wird im Zählspiel mit zwei Strafschlägen und im Matchplay mit dem Verlust des Lochs bestraft. Darauf einigten sich die obersten Regelhüter Peter Dawson (R&A) und Mike Davis (USGA) in einer gemeinsamen Telefonkonferenz.

"In der 600 Jahre andauernden Geschichte des Sports ging es stets darum, den Schläger mit den Händen zu fassen und ihn frei zu bewegen", wurde Davis bei golf.de zitiert. "Die Herausforderung für die Spieler bestand schon immer darin, diese Bewegung zu kontrollieren. Das Fixieren am Körper verringerte diese Herausforderung."

Nach den Siegen der allesamt mit langem Putter spielenden Webb Simpson bei den US Open 2012 und zuvor von Keegan Bradley beim PGA Championship 2011 und Adam Scott bei der WGC-Bridgestone Invitational 2011 hatten sich die Unmutsäußerungen von Spielern und Offiziellen gehäuft, die eine Bevorteilung der Spieler mit den langen Puttern befürchteten. Daher glaubten die Regelhüter eingreifen zu müssen, um die ursprüngliche Herausforderung des Golfsports zu erhalten.

Tiger Woods begrüßt Regeländerung

"Ich glaube, es ist die Kunst des Puttens, den Schläger zu schwingen und die Nerven im Griff zu haben", begrüßte Tiger Woods den Beschluss. "Wir schwingen alle anderen 13 Schläger, so sollte es auch mit dem Putter sein. Das entspricht der Tradition in unserem Sport." Und diese Tradition drohte dem Sport abhanden zu kommen.

Immer mehr Jugendliche hatten angespornt von den jüngsten Erfolgen von Scott, Simpson, Bradley und Co. das Golfspielen gleich mit dem langen Putter begonnen. Nicht nur bei US-Jugendturnieren ist diese Entwicklung zu beobachten. Das prominenteste Beispiel ist derzeit wohl der 14-jährige chinesische Youngster Guan Tianlang, der durch den Sieg beim Asia Pacific Amateur auch Startberechtigung für das Masters 2013 bekam, aber noch nie mit einem normalen Putter gespielt hat.

Keegan Bradley nimmt Herausforderung an

"Langfristig ist das im Interesse des gesamten Golfsports", begründete R&A Regelhüter David Rickman laut bbc.co.uk die Regeländerung. Während Rory McIlroy, Woods und Padraig Harrington zu den Spitzengolfern gehören, die den Schritt unterstützen, regte sich von Seiten Bradleys und Simpsons natürlich Protest. Rechtliche Schritte, wie zunächst befürchtet, werden sie allerdings nicht einleiten.

"Ich bin natürlich nicht glücklich mit dieser Regel. Aber ich respektiere die USGA", kommentierte Bradley laut dailyrecord.co.uk. "Ich werde die Herausforderung annehmen und hoffentlich auch weiterhin gut spielen." Dazu haben er und alle anderen ja schließlich auch noch drei Jahre Zeit, um ihre Technik entsprechend anzupassen.