Mit Gelassenheit hat der Deutsche Hockey-Bund (DHB) auf einen Bericht über angeblichen Ärger in seinem Herren-Team reagiert. "Es gibt keinen großen Ärger", sagte Sportdirektor Heino Knuf. Er reagierte damit auf einen Bericht der Bild-Zeitung, in der drei Spieler aus Hamburg ihren Unmut darüber zum Ausdruck brachten, dass ihr Team die angebotene Rückreise von den Olympischen Spielen aus London nach Hamburg nicht mit der MS Deutschland antreten wird. Die Hockey-Damen werden dagegen komplett an Bord sein, sagte Knuf. "Bei den Herren hat die sportliche Leitung entschieden, dass alle gemeinsam mit dem Flugzeug an- und abreisen. Die Erfahrung früherer Olympischer Spiele hat gezeigt, dass die Spieler immer so schnell wie möglich nach Hause wollen. Dem haben wir Rechnung getragen", erklärte Knuf weiter. Er habe vor der Abreise des Teams noch mit Herren-Coach Markus Weise Kontakt gehabt. "Weise hat mir gesagt: Das ist kein großes Thema. Wir werden das intern noch einmal besprechen, das wird uns aber nicht von unseren Zielen in London ablenken", sagte Knuf. Die DHB-Herren zählen zu den heißen Medaillen-Kandidaten.



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