Am Dienstag kehrte Mario Götze nach seinem Muskelfaserriss ins Mannschaftstraining des BVB zurück. Doch schon am Nachmittag war für den 20-Jährigen wegen Oberschenkelproblemen wieder Schluss.
Seit seinem Muskelfaserriss aus dem Rückspiel des Champions-League-Halbfinals gegen Real Madrid fehlte Mario Götze Borussia Dortmund wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel. Sein Comeback im Mannschaftstraining vier Tage vor dem Finale der Königsklasse gegen den FC Bayern München fand am Dienstagnachmittag ein vorzeitiges Ende.
Nachdem Götze am Vormittag individuell trainiert hatte, war der 20-Jährige noch guter Dinge. "Ich habe bisher keinerlei Probleme", berichtete Götze nach Informationen der Bild.
Diese traten dann jedoch am Nachmittag beim Mannschaftstraining auf: Während des Trainingsspiels fasste sich Götze an den linken Oberschenkel und verließ vorzeitig den Platz. "Mario hat wieder etwas im Oberschenkel gespürt. Deshalb hat er abgebrochen. Wir wissen nicht, wie schlimm es ist und ob er es noch packt", erklärte BVB-Manager Michael Zorc. Eine Kernspinuntersuchung am Mittwoch soll Auskunft darüber geben, ob sich Götze erneut einen Faserriss zugezogen hat.
Hummels im Lauftraining, Entwarnung bei Lewandowski
Auch Götzes angeschlagener Teamkollege Mats Hummels stieg am Dienstag wieder ins Training ein, absolvierte jedoch nur Laufeinheiten. In den kommenden Tagen soll die Trainingsintensität bei dem Innenverteidiger gesteigert werden. Derzeit sei Hummels' Einsatz gegen die Bayern weiter realistisch.
Hummels hatte sich im letzten Saisonspiel gegen 1899 Hoffenheim eine Bänderdehnung im Außenband zugezogen. Entwarnung gab es derweil bei Stürmer Robert Lewandowski, der am Dienstag am rechten Knöchel behandelt wurde. "Eine Vorsichtsmaßnahme. Mittwoch geht's wieder weiter", beruhigte der Pole.
Autor: Martin Jahns
