Drei Schläge trennen den Belgier Nicolas Colsaerts vom Ryder-Cup Glück. Bei den Johnny Walker Championship trennen ihn eben diese vom Führungsduo Mark Foster und Richard Finch. Gelingt ihm die Aufholjagd, würde er Martin Kaymer noch aus dem Europa-Kader verdrängen.
Aber nur einer der ersten zwei Plätze auf dem Kurs des Gleneagles Hotel würde Colsaerts reichen. Nach einer 69er Runde am ersten Tag kam er erst zum Ende des zweiten Tages in Form und legte auf den letzten fünf Löchern drei Birdies hin, die schließlich eine 70er Runde bedeuteten. "Ich habe mich nicht mehr so locker wie gestern gefühlt", begründete Colsaerts seine durchwachsene Leistung auf den ersten 14 Löchern. Konkurrent Martin Kaymer hatte auf einen Auftritt in Schottland verzichtet.
Der Australier Foster, der mit gesamt 136 Schlägen gemeinsam mit Finch führt, startete im Gegensatz zum Belgier schnell durch und spielte auf den ersten drei Löchern drei Birdies. Er schloss den Tag, wie bereits die erste Runde, mit einer 68 ab. Einen Schlag besser war sogar der Engländer Finch, der alleine auf den Back Nine fünf Birdies bei einem Bogey spielte.
Marcel Siem schafft den Cut
Marcel Siem hat sich mit einem starken Finish die Qualifikation für die beiden Schlussrunden gesichert. Mit vier Birdies auf den letzten neun Löchern schaffte der 32 Jahre alte Ratinger doch noch den Cut.
Nach seiner guten 69 in Runde zwei liegt Siem bei dem mit rund 1,77 Millionen Euro Wettbewerb der European Tour mit insgesamt 144 Schlägen auf dem geteilten 50. Platz. "Wenn ich aus meinen Drives morgen mehr machen kann, habe ich am Sonntag vielleicht noch ein Wörtchen mit zu reden", teilte Siem auf seiner Facebook-Seite mit. Bernd Ritthammer verpasste dagegen mit 146 Schlägen die beiden Schlussrunden.
