Die Konkurrenz im Sturm ist groß bei Borussia Mönchengladbach. Für Igor de Camargo scheint sie zu groß zu sein, der Belgier darf sich noch im Winter einen neuen Verein suchen. "Ich hatte ein gutes Gespräch mit Trainer Lucien Favre und ein gutes Gespräch mit Sportdirektor Max Eberl. Der Verein sagt: Wenn ein ordentliches Angebot kommt, können wir auch eine Einigung erzielen. Ich denke, es ist besser, wenn ich eine Luftveränderung suche und etwas anderes finde", sagte de Camargo dem kicker, schränkte jedoch ein: "Wir müssen schauen, was passiert. Noch bin ich bis 2014 bei der Borussia unter Vertrag." Nachdem der belgische Nationalspieler im Trainingslager in Dubai in den beiden Testspielen gegen Hamburg und Eintracht Frankfurt nicht eingesetzt wurde, deutete sich die Trennung bereits an. Mike Hanke und Luuk de Jong, die ähnliche Spielertypen sind, scheinen sich von de Camargo abgesetzt zu haben. Auch Patrick Herrmann, Peniel Mlapa und Branimir Hrgota bringen de Camargo um seine Einsatzzeiten. Gerüchteweise sollen Anderlecht, Almelo und Sao Paulo an einer Verpflichtung interessiert sein. De Camargo gibt aber nicht viel auf die Berichte: "Es ist normal, dass viele Spekulationen im Umlauf sind. Aber von einem konkreten Angebot habe ich nichts gehört." Martin Grabmann
