Nach langjährigen Konflikten mit Russland und daraus folgenden Boykottdrohungen hat das Nationale Olympische Komitee (NOK) Georgiens seinen Athleten nun doch erlaubt, an den Winterspielen 2014 in Sotschi teilzunehmen. "Das NOK wird die Sportler nach Sotschi schicken. Ich denke, dass dies eine gute Entscheidung ist. So haben sich unsere Athleten nicht umsonst vorbereitet", sagte NOK-Präsident Leri Tschabelow. Wegen eines Kriegs um die von der Hauptstadt Tiflis abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien im Jahr 2008 hatte Georgien seine diplomatischen Beziehungen zu Russland abgebrochen. Nach dem Sieg des neuen Premierministers Bidsina Iwanischwili bei den Parlamentswahlen im vergangenen Jahr entspannte sich die Situation allerdings wieder zunehmend.
