Tyrala (20.)
Lindemann (115.)
VfL Osnabrück
Zur Konferenz
2 : 3
n.V.
(1 : 1)
Kaiserslautern
Lakic (90.)
Hoffer (106.)
Hoffer (111.)
Osnatel-Arena (16.000 Zuschauer)
Ende n.V.
SR: Thorsten Kinhöfer (Herne)
ERGEBNISSE
SPIELPLAN
1. Runde
13.08.
19:00
FSV Frankfurt
2 : 0
SC Paderborn
13.08.
19:00
Regensburg
5 : 6
i.E.
Bielefeld
13.08.
19:00
W'haven
0 : 4
Frankfurt
13.08.
19:00
VfL Osnabrück
2 : 3
n.V.
Kaiserslautern
13.08.
19:00
VfB Lübeck
0 : 2
MSV Duisburg
13.08.
19:00
FC Ingolstadt
2 : 0
Karlsruher SC
14.08.
15:30
RW Ahlen
0 : 4
Werder Bremen
14.08.
15:30
FC Oberneuland
0 : 1
SC Freiburg
14.08.
15:30
SC Verl
1 : 2
TSV 1860
14.08.
15:30
Hansa Rostock
0 : 4
Hoffenheim
14.08.
15:30
Chemnitzer FC
1 : 0
FC St. Pauli
14.08.
15:30
SC Pfullendorf
0 : 2
Hertha BSC
14.08.
15:30
Babelsberg
1 : 2
VfB Stuttgart
14.08.
15:30
Burghausen
0 : 3
Dortmund
14.08.
15:30
FK Pirmasens
1 : 11
Leverkusen
14.08.
19:30
Elversberg
5 : 4
i.E.
Hannover 96
14.08.
19:30
Erzgebirge Aue
1 : 3
M'gladbach
14.08.
19:30
SV Sandhausen
1 : 3
i.E.
FC Augsburg
14.08.
19:30
B'schweig
1 : 2
n.V.
Fürth
15.08.
14:30
Victoria
1 : 0
RW Oberhausen
15.08.
14:30
TuS Heeslingen
1 : 2
Cottbus
15.08.
14:30
SW Essen
1 : 2
Aachen
15.08.
14:30
TuS Koblenz
1 : 0
Düsseldorf
15.08.
14:30
ZFC Meuselwitz
0 : 2
1. FC Köln
15.08.
16:00
Trier
0 : 2
1. FC Nürnberg
15.08.
16:00
Berliner AK 07
1 : 2
FSV Mainz 05
15.08.
17:30
Offenbach
3 : 0
VfL Bochum
15.08.
17:30
Torgelow
1 : 5
Hamburger SV
15.08.
17:30
Hallescher FC
1 : 0
Union Berlin
15.08.
17:30
Münster
1 : 2
VfL Wolfsburg
16.08.
18:00
Windeck
0 : 4
Bayern München
16.08.
20:30
VfR Aalen
1 : 2
FC Schalke 04
AKTUALISIEREN
Letzte Aktualisierung:
11:08:54
Ticker-Kommentator: Julian König
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche einen schönen Abend. Morgen geht es weiter. Unter anderem sind Dortmund, Werder, St. Pauli und Leverkusen mit dabei. Bis dahin, tschüss!
Was für ein Spiel. Erst sah alles nach einer Überraschung aus, doch dann schoss Lakic in der Nachspielzeit den Ausgleich. Anschließend passierte 15 Minuten lang fast gar nichts, dann aber platzte der Knoten. Hoffer traf zweimal, Lindemann verkürzte aus der Distanz. Es wurde noch einmal spannend, doch am Ende siegte die cleverere Mannschaft. Und hatte ich vor diesem Spiel einen Vierkampf ausgerufen im Sturm der Pfälzer, ist seit heute der Sturm für den Bundesligauftakt klar. Zwei Stürmer haben sich empfohlen: Hoffer machte zwei Tore, Lakic traf einmal und legte zweimal auf. Bei Osnabrück fehlte am Ende die Kraft für den großen Wurf.
120
Kurz darauf ist Schluss! Kaiserslautern zieht nach 120 Minuten in die nächste Runde ein. Mit 3:2 setzen sie sich an der Bremer Brücke durch.
120
Diese Karte ist sogar noch etwas milde für Nickenig, der aus vollem Lauf in die Beine von Tiffert rutscht.
120
Tiffert mit einem zaghaften Versuch außerhalb des Strafraums. Beide Trainer stehen an der Außenlinie.
120
Es gibt noch zwei Minuten oben drauf!
120
Lakic wird von den Osnabrücker Fans böse ausgepfiffen. nach eienr Attacke von Barletta bleibt er liegen. Der Knöchel wird schmerzen, denn der Tritt war heftig. Natürlich wird ihm aber dennoch Zeitspiel unterstellt.
119
Osnabrück wirft alles nach vorne, hinten stehen sie Mann gegen mann. Hoffer auf links. Der Österreicher hat natürlich Selbstvertrauen. Er schießt etwas hoch auf das Tor.
117
Was ist hier noch möglich? Der VfL versucht es über die rechte Seite, doch ein Anspiel von Diabang auf Krük geht ins Toraus. Vielleicht fehlt auch bei ihm etwas die Kraft. Baumann hatte bei ihm im Vorfeld ja betont, dass Diabang reif sei für vielleicht 20 bis 30 Minuten. Von einer Verlängerung war nicht die Rede.
115
Was für eine irre zweite Halbzeit der Verlängerung. Diabang legt für LINDEMANN auf, der von rechts kommend mit seinem starken linekn Fuß diagonal und flach abzieht. Außerhalb des Strafraums geht der Ball, etwas verdeckt, durch und Sippel kommt erneut zu spät - drin.
115
Tor! OSNABRÜCK - Kaiserslautern 2:3
113
Jetzt läuft es bei den Gästen. Bilek köpft am kurzen Pfosten einen Eckball von Tiffert auf den Torhüter. Berbig reagiert gut, weil schnell, und faustet zur Ecke.
111
Das Ding ist durch! Wieder kontert der FCK über Lakic und HOFFER. Der Österreicher tankt sich gegen drei Mann durch. Auf den Knien setzt er sich gegen Schnetzler und Nickenig durch. Der Rest schaut zu, Berbig kommt spät raus. Hoffer schiebt den Ball halb im liegen vorbei am Keeper.
111
Tor! Osnabrück - KAISERSLAUTERN 1:3
110
Die Gastgeber machen im Moment nicht den Eindruck, als ob sie hier noch einmal zurückkommen können. Die Bälle kommen nicht mehr mit der Überzeugung der ersten 90 Minuten. Krük lässt einen Flügelwechsel passieren.
108
Mit Nicky Adler kommt ein Stürmer für einen defensiven Mittelfeldspieler. Heidrich verlässt den Rasen. Kann er noch etwas bewirken?
106
Der Joker knipst! Ein toller Pass von Jessen wird von HOFFER per Kopf auf Lakic weitergeleitet. Dieser steckt mit dem Rücken zum Tor in den Lauf von Hoffer, der den Doppelpass unbedingt wollte. Die Leihgabe aus Neapel schließt flach durch die Beine von Berbig ab.
106
Tor! Osnabrück - KAISERSLAUTERN 1:2
106
Weiter geht´s!
105
Kurz danach pfeift Kinhöfer ab. Es riecht nach Elfmeterschießen.
105
Es gibt kurz vor dem Abpfiff noch einen Freistoß auf der rechten Seite. Tiffert führt den ruhenden Ball aus, eneut schwach, der Ball geht auf der gegenüberliegenden Seite ins Aus. Ein Niedersachse war noch dran.
102
Wir nähern uns der Halbzeit der Verlängerung. Es ist etwas die Luft raus. Niemand will einen Fehler machen.
100
Krük verliert an der gegnerischen Eckfahne den Ball. Dieser wird diagonal von Moravek nach vorne gebolzt und landet bei Kirch. Siegert rückt heraus und macht den Weg zur Seite zu. Kirch wendet sich zur Mitte, der Schuss mit rechts ist ungefährlich.
99
Tiffert geht auf rechts durch und sucht Hoffer in der Mitte. Der Pass ist aber schwach und viel zu ungenau.
98
Die Pfälzer sind stärker in dieser Phase. Osnabrück wirkt angeknockt. Es geht nach vorne eher wenig derzeit. Baumann wird etwas ändern müssen.
95
Wieder liegt Hoffer im Sechzehner am Boden. Auch hier kommt der Marin in ihm durch. Schnetzler berührt ihn zwar, doch diese Berührung legitimiert niemals zu dieser Flugeinlage.
94
Baumann hat noch eine Wechseloption. Er kann also noch etwas verändern bei seiner Mannschaft, die durch die Hereinnahme von Gorka doch deutlich defensiver eingestellt ist.
92
Strittige Szene gegen Hoffer, der von Barletta leicht gedrückt wird. Den Bodenkontakt will der Österreicher, entsprechend sieht die Flugphase aus. Kinhöfer lässt das Spiel laufen.
91
Die Gäste im Vorwärtsgang über Tiffert, der auf rechts Dick einbinden möchte. Der Kurzpass ist aber nicht von Präzision geküsst.
91
Die Verlängerung läuft!
Kaiserslautern war die schwächere Mannschaft, kämpfte aber bis zum Schluss und hat sich so die Verlängerung mehr oder weniger verdient. Wie wird der VfL reagieren? Gleich geht es weiter...
Es erinnert doch stark an das Spiel gegen den HSV in der vergangenen Saison. Auch dort kassierten die Osnabrücker den Ausgleich ganz, ganz spät. Anschließend fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen.
90
Ausgleich! LAKIC nutzt einen minimalen Fehler in der Hintermannschaft. Eine Flanke von Dick kommt irgendwie bei ihm an. Nickenig steht etwas weit weg. Trocken zieht Lakic volley ab und haut den Ball ins Netz. Danach ist Schluss.
90
Tor! Osnabrück - KAISERSLAUTERN 1:1
90
Jeder Ballkontakt und sei es ein Befreiungsschlag wie hier von Krük, wird frenetisch gefeiert von den Fans.
90
Die offizielle Spielzeit ist längst um. Es gibt drei Minuten extra. Wohl auch aus der ersten Hälfte, als Kinhöfer sehr zeitig abpfiff.
90
Kurz manifestiert die Defensive und bringt Gorka für Lejan ins Spiel.
89
Aus diesem Eckstoß resultiert ein Konter. Diabang geht durch, doch Sippel ist Sekundenbruchteile vor ihm am Ball und rettet das 0:1.
88
Lindemann schaut etwas verdutzt, wahrscheinlich über sich selbst. Eigentlich hätte er den geklärten Ball nach vorne tragen können, doch ein Kopfball von ihm geht ins eigene Toraus.
87
Die Fans an der Bremer Brücke feiern und singen sich so richtig ein. Es fehlt nicht mehr viel und die kurzzeitig gestoppte Serie von 2009 erfährt eine Fortsetzung.
87
Es geht rauf und runter. Osnabrück versucht den einen Konter zusetzen, Kaiserslautern trägt den Ball blitzschnell nach vorne. Allerdings nicht zielgerichtet genug.
85
Die Flugbahn der "Torfabrik" ist wirklich merkwürdig. Lindemann fackelt nach einem Ballverlust des Gegners in deren Hälfte nicht lange. Aus über 25 Meter schießt er zentral drauf. Der ball dreht sich nach und nach in Richtung außen und geht dann doch ein gutes Stück links vorbei.
84
Sensationelles Tackling von Jessen, der Siegerts Konter unterbindet. Er fliegt von rechts mit dem linken Bein voran, trifft den Ball und steht noch in derselben Bewegung wieder auf - stark!
83
Auch sieben Minuten vor dem Ende hat sich auf dem rasen wenig verändert. Die Gäste kämpfen, doch die bessere Mannschaft ist und bleibt der VfL. Sie arbeiten richtig gut gegen den Ball und können diesen bei eigenem Ballbesitz lange halten.
81
Kurze Zeit später gibt es eine Ecke von der rechten Seite. Nickenig turnt in der Mitte und wird von Lindemann gesucht. Sippel packt aber sicher zu und will sofort das Spiel öffnen. Der Abschlag geht aber ins Aus.
80
Nach langer Zeit mal wieder eine Chance für die Gastgeber. Lindemann versucht sich gegen Amedick auf halbrechts im Strafraum durchzusetzen, doch der Kapitän hat den Fuß dazwischen und blockt den Schuss zur Seite weg.
79
Nach einem leichten Ballverlust der Lauterer geht Diabang ab, doch nur kurz, Moravek reißt ihn um und kassiert Gelb.
79
Jessen ist wieder auf dem Feld, hoffen wir für ihn und den FCK, dass er sich am Knie nicht schwerer verletzt hat.
78
Unterdessen wird Jessen außerhalb des Spielfeldes behandelt. Es sieht nicht gut aus beim Dänen, dessen Bein mit Tape eingewickelt wird.
77
Hoffer springt in Klinsmann-Flugkopfball-Manier in die Flanke. Nickenig touchiert den Ball leicht mit dem Kopf und verändert dadurch die Flugbahn. Der Österreicher fliegt ins Leere.
76
Die möglicherweise letzte Viertelstunde der Pfälzer in der Pokalsaison 2010/2011 ist angebrochen. Sie erhöhen weiterhin etwas den Druck. Osnabrück aber stemmt sich gegen das Übergewicht und steht weiterhin sicher.
74
Kurz bringt mit Hoffer einen frischen Stürmer und nimmt Micanski aus dem Spiel. Der Bulgare konnte heute nicht überzeugen.
73
Tyrala behauptet gegen drei Mann den Ball und untermauert, weshalb er beim BVB einst als Riesentalent galt. Dann aber wird es Bilek zu bunt und er foult den Torschützen. Dies bringt Kurz die nötige Zeit, um erneut zu wechseln.
72
Die Zeit läuft gegen die Lauterer, die Einwechslungen haben aber etwas bewirkt. Kaiserslautern hat den Ballbesitz gesteigert und kommt zu mehr Chancen. Diesmal schießt Kirch von den linken Seite - drüber.
71
Lakic, der bis hierhin abgetauscht war, schließt von halblinks aus knapp 20 Metern ab. Barletta geht etwas spät drauf. Der Ball hat eine unangenehme Flugkurve und geht dann über die Querlatte.
70
Sippel macht sich lang und fliegt in einen Schuss von Heidrich, der nach Zuspiel von Tyrala, mittig von der Strafraumgrenze abziehen kann. Der Schuss hat aber wenig Schmackes und ist keine große Aufgabe für Sippel.
69
Es kommt ein Stürmer für einen Stürmer. Diabang, der aus Wien gekommen ist, ersetzt Kostuljac.
68
Baumann wird in wenigen Augenblicken nachziehen. Diabang steht an der Linie, noch ist das Spiel aber nicht unterbrochen.
67
Kinhöfer unterbricht das Spiel, weil Kostuljac am Boden liegt. Der Stürmer kassierte zuvor den Ellenbogen von Bilek - ohne Pfiff des Referees.
66
Jessen zeigt, weshalb man ihm mehr zutraut als Bugera. Er macht sofort Dampf über links. Kann sich zwar noch nicht so recht durchsetzen, doch immerhin wird Schnetzler nun etwas beschäftigt.
65
Moravek hat sich im Zentrum einsortiert. Micanski lässt sich etwas fallen und kommt nun mehr über den linken Flügel.
64
Jetzt ist es soweit. Jessen kommt für den schwachen Bugera, Moravek ersetzt Amri.
63
Kurz wird gleich zweimal wechseln. Jessen und Moravek stehen bereits umgezogen an der Außenlinie. Noch aber fehlt die Erlaubnis von Kinhöfer.
61
Tyrala spielt drei Gegenspieler schwindelig. Beim Vierten ist die Tür und damit auch der Strafraum zu. Amedick fährt das Bein aus und trifft den Ball. Rechts wäre Kostuljac relativ frei gewesen. Aber der ehemalige Dortmunder wollte einfach zu viel.
60
Rodnei patzt erneut. Erst läuft er spät heraus und hebt dadurch das mögliche Abseits auf. Dann bekommt er den Ball auch noch auf den Oberschenkel, gibt diesen aber sofort weiter an Kostuljac. Dieser wird leicht von Amedick bedrängt. Der Stürmer schießt sofort und weit über das Tor.
59
Mit jeder weiteren Minute muss der FCK mehr aufmachen. Das gibt Raum zum Kontern. Lindemann soll im Abseits stehen beim Anspiel kurz vor dem Strafraum. Denkbar knappe Entscheidung.
57
Stark von Tyrala, der hier der beste Osnabrücker ist und Kostuljac wunderbar einsetzt. Doch der Stürmer ist etwas einsam da vorne und verliert beim Versuch zur Mitte zuziehen den Ball.
56
Beste Chance für die Gäste. Micanski nimmt ein halbhohes Anspiel prima mit. Im Strafraum kann er von links kurz vor dem Fünfer abziehen. Berbig fährt die Hand aus und geht auf Nummer sicher. Der Ball wäre wohl auch so nicht ins Tor gegangen, so gibt es Eckball. Dieser wird geklärt.
54
Der VfL lässt das Spiel im zweiten Durchgang etwas schleifen. Sie versuchen in erster Linie gut zustehen. Ein 1:0 würde ja reichen. Da die Lauterer nur schwer ins Spiel kommen, reicht es aus, die Kontrolle weitesgehend zu übernehmen. Torchancen, jedenfalls hochkarätige, hat es auch im zweiten Durchgang nicht gegeben.
52
Knappes Ding! Heidrich schießt einen Freistoß aus Flankenposition von links direkt auf das Tor. Der Ball wird leicht zum Tor abgefälscht und schlägt aus gut 30 Metern knapp neben dem Tor ein. Sippel wäre nicht hundertprozentig an diesen Ball gekommen, war aber unterwegs.
50
Nach gut fünf Minuten im zweiten Durchgang meine ich eine andere Körpersprache bei den Gästen zusehen. Sie wirken aktiver, wenn auch nicht sicherer in ihren Aktionen. Noch fällt es den Niedersachsen nicht schwer zu verteidigen.
48
Nickenig bleibt in dieser Szene liegen. Kurz vor dem Schuss von Amri rasselte Nickenig im Lauf mit einem Gegenspieler zusammen. Nach einem Schlag auf den Kopf sieht er Vögelchen und geht zu Boden. Bange Sekunden, dann geht es nach kurzer Pause für ihn weiter.
48
Das sieht nach Fußball aus. Sieben, acht Stationen und dann ist es Amri, der im 16er aus der Drehung abschließt. Der Abschluss geht direkt in die Arme von Berbig.
46
...und vom ersten Eindruck auch nicht spielerisch. Die Roten Teufel verlieren ohne Not den Ball im Spielaufbau. Osnabrück schlägt daraus keinen Profit.
46
Beide Trainer kommen zunächst ohne Änderungen aus - zumindest personell.
46
Die Teams sind zurück und stehen zum Anstoß bereit. Noch hat das neue/alte Trikot der Pfälzer den Gästen kein Glück gebracht. Sowohl Trikot als auch Wappen wurden den 1950er Jahren angepasst.
Die Gastgeber müssen nicht viel verändern, abgesehen vielleicht von der teilweise rustikalen Spielweise. Insgesamt fünf Gelbe karten hat es bereits auf beiden Seiten zusammen gegeben. Derzeit scheint ein Abpfiff mit 22 Mann unrealistisch. Baumann wird an seinem Kader aber keine Änderung vornehmen.
Bei den Gästen muss im Spiel nach vorne mehr passieren. Das Kurzpassspiel klappt noch nicht wie gewünscht und auch die Versuche Micanski lang zu schicken, war nicht von Erfolg gekrönt. Auf der Bank sitzen aber noch einige Alternativen: Moravek, Hoffer oder Nemec.
Osnabrück ist das engagiertere Team und führt durch einen Fernschuss unter Mithilfe von Sippel mit 1:0. Die Lauterer hatten bislang keine wirkliche Torchance. Aus dem Spiel von hinten heraus produzieren sie viel zu viele kleine Fehler, die Außen werden viel zu selten eingebunden. Dies liegt aber auch daran, dass Krük und Schnetzler auf ihren Seiten einen soliden Job machen. Auffällig sind Lindemann und Tyrala, die viele Ballkontakte haben, auf der Gegenseite bemüht sich Tiffert um Spielkultur - noch ohne Erfolg. Lakic und Micanski sind abgemeldet.
45
Und es gibt ihn nicht. Fast pünktlich schickt Kinhöfer die Mannschaften in die Pause. osnabrück führt mit 1:0 und das nicht unverdient.
45
Die erste Hälfte ist um, jedenfalls die offizielle Spielzeit. Ob es einen Aufschlag gibt wurde bislang noch nicht angezeigt.
43
Es verwundert nicht, dass auch die nächste Situation mit einem Freistoß verbunden ist. Lindemann bringt den Ball von halblinks an den langen Pfosten. Dort lauert Nickenig, der aber eine Fußspitze zu kurz ist und den Ball ins Aus gehen lassen muss.
41
Das Spiel ist ruppig. Tyrala bleibt nach Ballverlust in der Offensive liegen. Es geht aber weiter, zumindest für fünf Sekunden, dann liegt der Nächste.
39
Was ist denn hier los? Tyrala mit einem Traumpass in den Lauf von Schnetzler. Dieser legt sich von rechts kommend den Ball etwas weit vor. Sippel reagiert gut, wirft sich dazwischen und bekommt den Fuß ins Gesicht. Rodnei geht nach vorne mit dem Ball, legt sich diesen ebenfalls zu weit vor und bedient sich dann einer fiesen Grätschte. Auch hier gibt es Gelb. Sippel steht nach kurzer zeit wieder.
38
Vier Gelbe Karten in vier Minuten. Hut ab, Herr Kinhöfer. Tyrala zieht gegen Tiffert den Fuß hoch.
37
Jetzt will es Kinhöfer aber wissen. Schnetzler schiebt das Bein raus und senst Amri gewaltig um. Es gibt keine zwei Meinungen, es gibt auch hier Gelb.
36
Rodnei hätte eben eine weitere Karte sehen müssen, Amri sieht sie jetzt. Er kommt beim Freistoß zu früh aus der Mauer und wird von Kinhöfer verwarnt. Nickenig versucht es ein zweites Mal und schießt direkt in die Mauer - diesmal ohne Frühstart.
34
Und weil es so schön war, gibt es gleich eine Zweite. Diesmal wird diese kurz ausgeführt, aber sowas von schlampig. Bugera verliert sofort den Ball und hält dann das Jersey von Kostuljac bis dieser fällt. Es gibt die erste Gelbe Karte des Spiels.
33
Die Gäste versuchen zu kombinieren, doch Osnabrück amcht die Räume unheimlich eng. Immerhin kann Tiffert jetzt einen weiteren Eckball herausholen.
31
Tyrala lächelt zu seinen Kollegen und sieht dabei etwas aus, als ob er in eine Zitrone gebissen hätte. Aus einer ähnlichen Positon wie vor dem 1:0 versucht er es erneut. Diesmal aber ohne nötige Präzision und Fortune. Der Ball tippelt links am Pfosten vorbei.
30
Wieder der versuch von Micanski an Nickenig mit einem Antritt vorbei zuziehen, doch die Osnabrücker Innenverteidigung steht richtig gut. Dieser Versuch scheitert aussichtslos.
28
Krük ist richtig flink unterwegs. Nickenig sucht ihn mit einem langen Ball. Krük rennt wie von Sinnen hinterher und stoppt den Ball kurz vor der Grundlinie. Dann aber fehlt etwas die Kraft für das Eins-gegen-eins mit Dick. Der ehemalige Karlruher grätscht den Ball ab.
26
Tiffert legt einen Ball auf Lakic, der aus der Drehung an der Strafraumgrenze abzieht. Abziehen ist aber etwas übertrieben, denn der Schuss wirkt wie ein kleiner Anschubser. Berbig kann den Ball locker rechts am Tor vorbeikullern lassen.
24
Der Zweitligist wirkt abgeklärt in dieser Phase. Sie lauern auf Fehlpässe des Gegners und stehen weiterhin relativ tief. Die Pfälzer müssen langsam mehr riskieren. Im Spiel nach vorne sind sie noch etwas passiv.
22
Ein Fernschuss sorgt hier also für die Führung des Außenseiters und sofort sind natürlich die Zuschauer lautstark zu hören.
20
Gerade wollte ich von der Sicherheit anfangen, die beim FCK im Spielaufbau herrscht und plötzlich muss Sippel den Ball aus dem Netz holen. Tiffert verlängert auf der rechten Seite ein kurzes Anspiel von Dick mit dem Kopf direkt in die Füße von TYRALA. Dieser macht gute 30 Meter vor dem Tor drei, vier Schritte zur Mitte hin und wird dabei nicht angegriffen. Sippel wartet lange und berechnet den Ball falsch. Mit einer Hand ist er dran, doch der Ball dreht sich leicht zum rechten Pfosten hin und schlägt ein. Absolut haltbarer Ball für den U-21-Keeper.
20
Tor! OSNABRÜCK - Kaiserslautern 1:0
18
Schöne Flanke von Kirch von der rechten Seite, der am gegenüberliegenden Strafraumeck Amri sieht. Der Neuzugang aus Mainz hat Probleme bei der Ballannahme und kann nicht direkt feuern. Er spielt kurz auf Bilek, der von der Sechzehnerkante flach link am Pfosten vorbei schießt.
17
Lindemann wird als Bindeglied zwischen Mittelfeld und Sturm immer wieder gesucht. Beim hohen Anspiel einige Meter zentral vor dem Strafraum springt ihm Bilek von hinten in den Rücken. Der anschließende Freistoß verpufft.
15
Beide Mannschaften begegnen sich durchaus auf Augenhöhe. Die Gäste machen den wesentlich ruhigeren Eindruck am Ball, Osnabrück hat dafür mehr Zug zum Tor.
13
Wieder eine Spielunterbrechung, diesmal auf der Gegenseite. Heidrich fährt auf der linken Lauterer Angriffsseite gegen Lakic den Arm aus. Klare Angelegenheit und wieder ohne Folgen. Zumindest nicht auf dem Notizblock des Unparteiischen. Es gibt keine Karte und auch kein Tor. Letzteres liegt daran, dass Tiffert den ruhenden Ball viel zu weit ansetzt.
12
Kinhöfer zögert kurz und lässt dann die Karte stecken. Bugera als Täter hat in dieser Szene Glück. Siegert ist bereits an ihm vorbei, doch dann fährt er das Bein nach oben und unterbindet einen Flankenlauf.
10
Es ist eine recht muntere Partie in den ersten zehn Minuten. Man merkt beiden Mannschaften den Respekt deutlich an. Bei Osnabrück sind die Angriffe aber noch nicht so richtig gut strukturiert. Viele lange Bälle bleiben bei Amedick oder Rodnei hängen.
9
Und urplötzlich ist Micanski auf rechts in den Sechzehner eingedrungen. Nickenig nimmt sich dem Laufduell an. Der Innenverteidiger tackelt prima und vor allem im allerletzten Moment. Es gibt die erste Ecke für Kaiserlautern. Diese bringt aber keinen weiteren Ertrag.
8
...doch der Ball geht nach Sekundenbruchteilen verloren und die Post geht über Siegert ab. Dieser ist aber etwas überhastet beim Abspiel in die Mitte. Kein Problem für Amedick, der seinerseits den schnellen Spielaufbau sucht.
7
Die Pfälzer sind im Spielaufbau bemüht zunächst Fehler zu vermeiden. Bislang scheint die Überquerung der Mittellinie in weiter Ferne. Jetzt mal ein langer Ball auf links...
5
Der VfL tritt hier sehr selbstbewusst auf. Nach einem schönen Seitenwechsel von Lindemann auf die linke Seite, kommt die Flanke von Lejan nicht beim Mitspieler an. Dafür gibt es aber die erste Ecke des Spiels. Sippel wackelt leicht und faustet nicht gut zur Seite. Nach einem kurzen Schreckmoment wird die Situation dann geklärt.
4
Nickenig mit einem weiten Einwurf von der rechten Seite. Amedick klärt per Kopf, Bugera will den Ball verlängern und setzt den Ball etwas unglücklich zurück. Sipperl muss die Linie verlassen, um einen Eckball zu verhindern.
3
Zweiter Stockfehler von Rodnei, der abermals einen Querpass von Amedick verspringen lässt. Alles kein Problem, der ehemalige Berliner sprintet kurz hinterher und hat das Leder wieder unter Kontrolle.
2
Osnabrück zieht sich bei Ballbesitz der Gäste geschlossen in die eigene Hälfte zurück. Sie stehen sehr tief. Kostuljac und Lindemann stehen kurz hinter der Mittellinie in der gegnerischen Hälfte.
1
Die Gastgeber haben Anstoß!
Die Kapitäne Barletta, der Reichenberger im Amt beerbt, und Amedick sind zur Seitenwahl angetreten. Man wünscht sich ein gutes Spiel. Und dem schließen wir uns an...
Die Akteure haben den Rasen betreten. Bevor es dann aber weitergehen kann, wird erst einmal Thomas Reichenberger geehrt. Die Fans feiern ihren ehemaligen Kapitän.
Entsprechend sind die Pfälzer gewarnt. Trainer Kurz war alles andere als glücklich mit dem Erstrundenlos und warnte seine Mannschaft eindringlich voll konzentriert zu sein. Ob es klappt, werden wir in den kommenden 90 oder 120 Minuten sehen. Diese werden übrigens von Thorsten Kinhöfer geleitet.
Damit Riemann dieses Jahr das Erstrunden-Aus erspart bleibt, - er sitzt ohnehin auf der Bank - sollen einmal mehr die Fans an der Bremer Brücke für ordentlich Krach sorgen. Schon im vergangenen Jahr waren die Anhänger enorm wichtig für die Mannschaft. Wer die Spiele ein wenig am Fernseher oder gar im Stadion verfolgt hat, der wird bleibende Erinnerungen an die "Osna"-Fans haben, die als 12. Mann wesentlichen Anteil an den Pokalsensationen hatten. Es gibt in Deutschland wenige Stadien dieser Größe, in denen eine derartige Stimmung herrscht. 8500 Saisonkarten wurden verkauft.
Dazu wurde mit Manuel Riemann noch ein neuer Torhüter verpflichtet, der im Pokal bereits für Furore sorgen konnte. Vor etwas weniger als drei Jahren trumpfte er mit Wacker Burghausen gegen Bayern München auf, hielt hervorragend (zwei Elfmeter im Elfmeterschießen) und schied dennoch mit seiner Mannschaft aus.
Bei den Niedersachsen blieben im Prinzip alle Mann an Bord. Der große Umbruch fand im letzten Jahr statt. Lediglich Ikone Thomas Reichenberger kickt ab sofort in der zweiten Mannschaft. Ansonsten konnte der Aufstiegsstamm gehalten werden. Mit unter anderem Nicky Adler, Mamadou Diabang oder auch Sebastian Tyrala wurde Qualität verpflichtet, die den Klassenerhalt unterstützend garantieren soll.
Den Pfälzern fehlen Ivo Ilicevic und Stiven Rivic. Bei Osnabrück fällt mit Bencik der angedachte Torjäger aus. Ebenfalls nicht mit an Bord ist Konstantin Engel. Kotuljac soll als einzige Spitze mit Lindemann direkt dahinter für die nötigen Tore sorgen. Trainer Karsten Baumann setzt auf eine Doppelsechs hinter einer offensiven Dreierreihe.
Ein Blick auf die erste Elf unterstützt nochmal den Kaderumbruch. Gleich vier Neuzugänge hat Kurz für die erste Elf nominiert. Micanski, Kirch, Amri und Tiffert sind von Anfang an dabei. Kurz wird im 4-4-2 agieren lassen. Tiffert soll neben Bilek die Mitte festigen. In der Viererkette gibt es dagegen erst einmal kein neues Gesicht. Bugera hat gegenüber Jessen die Nase noch leicht vorne. Simunek muss sich gegen das starke Gespann Ronei/Amedick zunächst mit der Bank begnügen.
Das Gesicht von Marco Kurz` Mannschaft hat sich seit der vergangenen Saison massiv geändert. Das halbe Team wurde ausgetauscht und zuletzt mit Clemens Walch ein weiterer junger Spieler aus Stuttgart verpflichtet. Es scheint fast ein bisschen so, als ob man in Kaiserslautern dem Magath`schen Prinzip nacheifert und einfach hofft, dass einer der Neuen schon einschlagen wird. Dies wird aber auch dringend notwendig sein, nicht nur heute im Pokal. Im Sturm beispielsweise balgen sich mit Ilian Micanski und Erwin Hoffer gleich zwei neue Spieler um den verwaisten Platz von Erik Jendrisek, der einen Abgang in Richtung Schalke unternahm. Dazu gesellt sich noch Adam Nemec, lediglich Srdjan Lakic dürfte als "Kapitän ohne Binde" gesetzt sein.
Auch der heutige Gegner, die Roten Teufel aus Kaiserslautern, waren in der abgelaufenen Saison relativ erfolgreich im Pokal. Immerhin wurde Bayer Leverkusen die erste Niederlage 2009/2010 zugefügt, im Anschluss blieb Leverkusen fast ein weiteres halbes Jahr ungeschlagen. Eine Runde später schieden die Pfälzer gegen Werder Bremen aus.
Endlich, endlich geht die Saison so richtig los. Und im DFB-Pokal warten natürlich wieder alle auf die eine oder andere Überraschung. Im vergangenen Jahr konnte der VfL Osnabrück den Titel des "Pokalschrecks" für sich verbuchen. Hansa Rostock, der Hamburgers SV und Borussia Dortmund wurden aus dem Weg geräumt, erst im Viertelfinale war gegen Schalke 04 Schluss. Der Aufsteiger in die 2. Bundesliga wird es in diesem Jahr ungleich schwerer haben als Pokalschreck zu gelten, ist dieser Titel in der Regel doch unterklassigen Mannschaften vorbehalten. Als Zweitligist sind sie aber dennoch auch heute zunächst Außenseiter. Ein Sieg über Kaiserslautern ist aber dennoch denkbar.
Herzlich willkommen zur Erstrunden-Begegnung im DFB-Pokal zwischen dem VfL Osnabrück und 1. FC Kaiserslautern.
Ticker-Kommentator: Julian König
AUFSTELLUNG
TAKTIK
DISKUSSION
1
Berbig
3
4
Nickenig
3,5
6
Krük
4
13
Schnetzler
3,5
24
4
14
Siegert
4
18
Tyrala
2,5
10
Lindemann
3
21
Heidrich
(108.)
3,5
11
Lejan
(90.)
3,5
15
Kotuljac
(69.)
4,5
1
Sippel
4
5
Amedick
2,5
23
Dick
3,5
20
Rodnei
4,5
17
Bugera
(64.)
5
7
Kirch
3,5
8
Tiffert
4,5
19
Bilek
4
10
Amri
(64.)
4,5
9
Lakic
1,5
11
Micanski
(74.)
4
Einwechselspieler
22
Diabang
(69.)
4
5
Gorka
(90.)
4
9
Adler
(108.)
3
Jessen
(64.)
3
16
Moravek
(64.)
3
33
Hoffer
(74.)
1,5
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