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0:2
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Ende
16.02. 15:30 Uhr
LEV - AUG
Bayer Leverkusen
2:1
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Ende
16.02. 15:30 Uhr
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16.02. 15:30 Uhr
DÜS - FÜR
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Ende
16.02. 18:30 Uhr
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Ende
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17.02. 17:30 Uhr
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Eintracht Frankfurt

Trapp, K.
Zu Beginn direkt mit einer guten Parade gegen Reus. Bei den weiteren Treffern aber machtlos. Auffällig sicher bei zum Teil selbst weiteren Abwürfen und Abschlägen.
Oczipka, B.
Kein schlechtes Spiel, denn gerade über seine Seite entwickelte Dortmund wenig Gefahr; auch, weil Oczipka kaum einen Defensivzweikampf verlor. Zugleich blieb Frankfurts Linksverteidiger auch deutlich hinter seinem Pendant, Sebastian Jung, zurück, weil dessen Flanken im Gegensatz zu Oczipkas ankamen. Hätte sich zudem vor dem 3:0 zu Reus orientieren sollen, um diesen beim Abschluss zu stören.
Anderson, B.
Für beide Frankfurter Innenverteidiger gilt: Sie machten zwar Fehler in der Entstehung von Gegentreffern und damit zwangsläufig kein gutes Spiel, machten ansonsten aber gegen einen extrem starken Gegner sehr viel richtig. Exemplarisch das 1:0, als Anderson den Bruchteil einer Sekunde zu spät auf Abseits spielte, wodurch Reus frei durch war. Ein Fehler also, aber kein schwerwiegender, weil der Angriff vor allem von Götze und Reus perfekt ausgespielt worden war. Schon erheblicher, dass Anderson es vor dem 3:0 nicht schaffte, Götze abzudrängen. Dafür klärte er häufig am eigenen Strafraum, verhinderte gegen Subotic ein sicheres Tor und spielte einige gute lange Bälle in die Spitze.
Zambrano, C.
Wie bei Anderson beschrieben verteidigte Zambrano über weite Strecken gut, gerade im direkten Zweikampf, hatte dem herausragenden Offensivspiel der Borussia aber wenig entgegenzusetzen, wenn es richtig schnell ging. Auffällig sein Fehlpass samt anschließendem Defensivverhalten vor dem 2:0.
Jung, S.

Jung, S

. : 2,5
Hinten drei Tore kassiert, vorne keines geschossen - klingt grundsätzlich schon einmal nicht gut für einen Rechtsverteidiger. Und doch machte Jung ein gutes Spiel. Ihn traf keine Schuld an den Gegentoren, auch nicht am 2:0, das zwar über seine Seite fiel, doch Jung war, wie gewöhnlich während des Frankfurter Spielaufbaus, weit aufgerückt und nicht auf einen solchen Fehlpass vorbereitet. Gegen Schmelzer bei dessen Vorstößen dann richtig gut im Zweikampf, und in der Vorwärtsbewegung mit gutem Durchsetzungsvermögen und mehreren guten Aktionen, etwa der Flanke auf Occean vor Lakics Chance oder seinem Lattenschuss.
Inui, T.

Inui, T

. : 4,5
In Hälfte eins noch mit guten Ansätzen im Zusammenspiel mit Lakic und Meier, aber nicht konsequent genug am Dortmunder Strafraum und damit letztlich ohne große Wirkung. Zwar ballsicher, was der Eintracht in einigen Situationen Zeit gab, nachzurücken. Dafür gerade nach der Pause abgetaucht, als Inui sich tiefer hätte positionieren müssen, um den stark unter Druck geratenen Hinterleuten zu helfen. Seinen Platzverweis legen wir Inui dagegen nicht negativ aus, weil sein leichtes Halten gegen Hummels (der ebenso leicht an Inuis Trikot zerrte) eigentlich keine Gelbe Karte hätte nach sich ziehen dürfen.
Rode, S.

Rode, S

. : 4,5
Hatte bei eigenem Ballbesitz kaum Zeit, sondern wurde konsequent von Gündogan und Co. attackiert, was dazu führte, dass Rode kaum Bälle nach vorne spielen konnte, sondern viel zur Seite und nach hinten passte - oder gar Bälle verlor. In der Defensive dazu mit Schwierigkeiten gegen die klugen Bewegungen Götzes, Gündogans und Reus', so auch vor dem 1:0, als weder er noch Schwegler sich zu Götze orientieren, und vor dem 3:0, als er zu spät zu Gündogan stieß.
Meier, A.
Orientierte sich schon nach wenigen Minuten tief ins eigene Mittelfeld, als ersichtlich wurde, dass das Frankfurter Mittelfeld gegen das Pressing des BVB nicht ankommen würde. Fungierte dort als zusätzliche Anspielstation, was aber nur in jenen Phasen funktionierte, als Dortmund den Druck lockerte. Kam so zwar auf viele Ballkontakte und machte kaum Fehler, bewirkte aber nichts in der gegnerischen Hälfte und störte auch den Gegner nicht entscheidend, wenn dieser aufdrehte.
Schwegler, P.
Wie auch Rode mit erheblichen Problemen gegen das Dortmunder Kollektiv-Pressing. War dadurch im negativen Sinne Ausgangspunkt einiger Umschaltangriffe des BVB und spielte auch den Fehlpass vor dem 3:0, wobei ihm allerdings auch die Unterstützung seiner Kollegen - auch durch Zurufe - fehlte. Gefiel insgesamt dennoch besser als Rode, denn Schwegler fing auch mehrere Bälle ab, verteilte diese deutlich vertikaler.
Aigner, S.

Aigner, S

. : 4,5
Kein Totalausfall, weil Aigner einige Male gut mit Jung harmonierte und diesen bei dessen Flankenläufen einsetzte. Selbst aber ohne wirklich gute Aktionen in Strafraumnähe. Wurde aber wohl nicht nur aus Leistungsgründen ausgewechselt, sondern weil Armin Veh die Taktik anpasste, gegen das gegnerische Pressing mit langen Bällen arbeiten lassen wollte.
Lakic, S.
Spielte eine überzeugende erste Hälfte, weil er als Wandspieler funktionierte. Legte unmittelbar vor dem Strafraum oder auf Halblinks einige Male gut auf seine Mitspieler ab, leistete sich dabei selten Fehler und arbeitete gut mit nach hinten. Vergab allerdings kurz vor dem 3:0 Frankfurts größte Chance und blieb danach unauffällig.
Occean, O.
Einerseits mit sehr guter Kopfballablage auf Lakic vor dessen Großchance und einer sonst fehlerlosen Partie, wenn er am Ball war. Andererseits aber meist ohne Anbindung und damit ohne Wirkung.
zu "Einzelkritik Eintracht Frankfurt Bundesliga Fußball, 22. Spieltag ..."
8 Kommentare
Letzter Kommentar:
arminho schrieb am 18.02.2013 18:12
Jungs Note ist schon in Ordnung. Er hat in einer Mannschaft, die wenig nach vorne gebracht hat, etliche auffällige Aktionen gehabt und war auf der rechten Seite quasi Alleinunterhalter. Defensiv hat er auch gut gestanden. Die Fehler sind aber eher dem Mittelfeld zuzuschreiben als der Abwehr.

Ich wundere mich, dass Zambrano der Pass vor dem 2:0 als Fehlpass ausgelegt wird, denn da ging Rode nicht richtig zum Ball. Er hätte den Ball leicht bekommen können. Für die Abwehr gilt, dass Dortmund beim 2:0 in Überzahl gespielt hat. Das war für die Abwehr nicht zu verteidigen zumal die Situation von Dortmund gut ausgespielt war. Bestenfalls kann man Anderson vorwerfen, dass er nicht schnell genug auf Abseits gespielt hat. Zambrano habe ich besser gesehen als Anderson, da er seine Zweikämpfe sehr souverän bestritten hat. Beim 1:0 stand übrigens Oczipka noch weiter hinten drin als Anderson.

Insgesamt ein undankbares Spiel für die Innenverteidigung. Erst der Genie-Streich von Götze, dann beim Konter in Unterzahl zum 2:0. Einzig das dritte Gegentor hätte man verhindern müssen.

Schwach war vor allem Aigner auf Rechtsaußen. Inui kann wegen seiner guten ersten Hälfte eigentlich keine 4,5 bekommen. Ansonsten sind die Noten und Bemerkungen nachvollziehbar.