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Datum: 06. August 2012, 07:58 Uhr
Format: Artikel
Quelle: dpa/sportal.de
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Fury patzt in Akron, Bradey gewinnt, Kaymer und Woods solide

Golf,Furyk,WGC-Invitational
Jim Furyk versagten die Nerven

Angesichts der Dominanz, die Jim Furyk beim WGC-Bridgestone Invitational bis zum letzten Loch an den Tag gelegt hatte, dürfte Keegan Bradley wohl nicht mehr im Traum daran gedacht haben, am Ende das Turnier zu gewinnen. Doch am allerletzten Loch patzte Furyk und ermöglichte seinem Landsmann den Sieg.

Den hatte er sich dank seiner starken 64er-Schlussrunde auch redlich verdient, musste aber auch mächtige Schützenhilfe von Furyk in Anspruch nehmen. Am letzten Loch, einem Par 4, versagten dem bis dahin so dominant aufgetreten Furyk auf einmal die Nerven.

Er spielte dank des nach eigener Aussage "schlechtesten Putt meiner Karriere" eine Sechs, musste Bradley (-13) noch vorbeiziehen lassen und sich selbst schlaggleich mit Steve Stricker (beide -12) mit dem geteilten zweiten Platz begnügen.

"Ich hatte das Turnier die ganze Zeit angeführt und ausgerechnet am letzten Loch verliere ich es", erklärte ein immer noch fassungsloser Furyk laut worldgolfchampionships.com. Durch sein Double-Bogey auf der 18 hatte er die große Chance auf seine Titelverteidigung in Akron verpatzt. "Das ist so enttäuschend, ich war so dicht dran und habe dann die Tür einfach nicht zugemacht. Das ist ein grausames Spiel."

Der Schlussfolgerung wollte sich Bradley selbstverständlich nicht anschließen. Warum auch, lief es für ihn doch wie geschmiert. Beim letzten Putt habe er "nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, dass ich verschlagen könnte", erklärte er freudestrahlend. "Das war unglaublich. Ich musste den Putt gar nicht lesen, kannte genau das Break und musste nur hart genug treffen." Der Schlag wurde ihm mit der Gewinnsumme von 1,4 Millionen Dollar vergoldet.

Kaymer hinter Woods, aber hoffnungsfroh

Mit ein bisschen weniger mussten sich bei dem Turnier, das als Generalprobe für das vom 9. - 12 August ausgetragene PGA Championship gilt, dagegen einige andere große Namen begnügen. Rory McIlroy (-8) wurde in der starken Konkurrenz geteilter Fünfter, Tiger Woods (-4) verbesserte sich mit einer 66 am Schlusstag schlaggleich mit dem Weltranglistenersten Luke Donald noch auf den achten Platz.

Für Martin Kaymer (+1) endete das Turnier der US PGA Tour 281 Schlägen auf dem 29. Platz. Der Ratinger Marcel Siem (+8) kam nur auf den 60. Rang. Kaymers solide Vorstellung macht Mut für die PGA Championship im Kiawah Island Resort in South Carolina. Der 27-jährige Düsseldorfers konnte das Major-Turnier 2010 gewinnen. Titelverteidiger ist Akron-Sieger Bradley, der durch seinen Sieg am letzten Loch ordentlich Selbstvertrauen getankt haben dürfte.

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