Der FC Bayern hatte mit einem Remis in Nürnberg eine Steilvorlage gegeben, doch Schalke 04 konnte diese bei Bayer Leverkusen nicht verwerten. Ein katastrophaler Auftritt sorgte für Frust und ließ den Vorsprung der Münchner auf acht Punkte anwachsen.
Entsprechend genervt waren alle Schalker Beteiligten nach der 0:2-Pleite in Leverkusen, die noch deutlicher hätte ausfallen können, wenn Bayer nicht so fahrlässig mit seinen Chancen umgegangen wäre.
Stevens: "Kollektives Versagen"
"Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass wir eine Chance haben, wenn wir unsere normale Leistung bringen. Aber wir haben unsere Leistung nicht gebracht. Das war heute ein kollektives Versagen", stellte Huub Stevens, der Trainer von Schalke 04, bei Liga total! fest. "Ich hätte neun Spieler auswechseln können - und von den zwei übrigen hat einer noch die Gelb-Rote-Karte bekommen", ergänzte er.
Dieses Versagen sorgte bei einigen Beteiligten für erhitzte Gemüter. Als Jefferson Farfan und Lewis Holtby (beide sportal.de-Note 5) sich nach ihren Auswechslungen nicht in die Kabine begaben, um den bei Schalke 04 üblichen "cooling down" auf dem Rad zu absolvieren, sprach Huub Stevens ein Machtwort.
Papadopoulos hat immerhin gekämpft
"Es ist bei uns ganz normal, dass ein Spieler rein geht, wenn er ausgewechselt wird, und dann ein 'Cooling Down' macht. Das haben Farfán und auch Holtby nicht getan. Deswegen habe ich beide nach drinnen geschickt", klärte der Coach bei Liga total! auf.
In dieses Bild passte auch der Feldverweis von Kyriakos Papadopoulos, der nach 82 Minuten die gelb-rote Karte sah und wütend vom Feld stapfte. Seinen Frust ließ er an einer Wasserflasche aus, die er mit dem Fuß wegkickte. Zumindest dafür hatte Stevens Verständnis: "Der hat noch gekämpft."





