Franck Ribery spielt diese Saison so stark wie lange nicht mehr. In einem Interview mit der Bild spricht er über seinen 100 prozentigen Glauben an die Meisterschaft, seinen Respekt vor Trainer Heynckes und eine noch möglichts lange Zukunft beim FC Bayern.
Franck Ribery spielt diese Saison so stark wie lange nicht mehr. In einem Interview mit der Bild spricht er über die Meisterschaft, seinen Trainer Jupp Heynckes und seine Zukunft beim FC Bayern.
Vizetitel als Motivationsspritze
Die Enttäuschungen der vergangenen Saison, als der FC Bayern in allen drei Wettbewerben nur Zweiter wurde, sieht Ribery mittlerweile als Motivationsspritze an. Er betont: "Wir alle wollen Meister werden, das spüre ich jeden Tag in der Mannschaft. Das ist das Wichtigste. Und dann schauen, was geht im Pokal und der Champions League.
Der Franzose legt weiter nach: "Ich bin 100 Prozent überzeugt, dass wir Meister werden. Dafür dürfe man sich allerdings gegen kleinere Klubs keine Fehler wie voriges Jahr mehr leisten. Mit Blick auf das Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund am Wochenende sagt der 29-Jährige: "Wir wollen Samstag gegen den Meister gewinnen. Dann haben wir eine gute Grundlage für nächstes Jahr.
Lob für Heynckes
Von seinem Trainer Jupp Heynckes zeigt sich Ribery begeistert: "Er führt uns sehr gut, redet viel mit uns. Wenn er kritisiert, kommt das trotzdem immer positiv rüber. Nie negativ im Befehlston. Wir haben viel Respekt für ihn, er hat viel Respekt für uns.
Einem Verbleib des Fußballlehrers über 2013 hinaus steht der Nationalspieler positiv gegenüber: Warum denn nicht? Er macht das sehr gut. Er lässt mir viele Freiheiten, ich kann deshalb unbeschwert spielen. Ich mag Heynckes, er kann total auf mich zählen.
"Ich will hier nicht mehr weg
Angesprochen auf seine eigene Zukunft an der Säbener Straße stellt Ribery klar: "Mein Vertrag läuft bis 2015, und ich will hier nicht mehr weg. Ich wurde noch nirgendwo so sehr geliebt! Sogar als ich schlecht spielte, als ich auch private Probleme hatte, haben die Fans nie gegen mich gepfiffen.
Auch bei einem hoch dotierten Angebot des neureichen Paris St. Germain würde er nicht schwach werden: "In Paris entwickelt sich ein neues Projekt, sie haben sehr viel vor dort. Aber: Paris St. Germain ist doch nicht der FC Bayern!
Sascha Schuler
