Der Dreikampf um den Relegationsplatz drei wurde zum Zweikampf, konnte St. Pauli gegen den direkten Konkurrenten Paderborn gleich mit 5:0 gewinnen. Doch Düsseldorf reichte ein 2:2 gegen Duisburg, um nun gegen Hertha um die Bundesligazugehörigkeit zu spielen. Am anderen Ende stieg Aachen ab, der KSC darf noch um den Zweitliga-Verbleib kämpfen.
Fortuna Düsseldorf hat sich am letzten Zweitliga-Spieltag die Teilnahme an der Relegation zum Aufstieg in die Bundesliga gesichert.
Nach dem 2:2 (2:2) vor 51.000 Zuschauern in der ausverkauften Esprit-Arena gegen den Nachbarn MSV Duisburg darf Düsseldorf 15 Jahre nach dem Abstieg wieder vom Oberhaus träumen. Für Düsseldorf erzielten Oliver Fink (18. Minute) und Assani Lukimya (21.) die Tore, die Gästetreffer schossen Maurice Exslager (8.) und Jürgen Gjasula (27.).
St. Pauli: 5:0 sind fünf Tore zu wenig
Im Duell der Verfolger setzte sich der FC St. Pauli gegen den SC Paderborn mit 5:0 durch. 24.487 Zuschauer im erneut ausverkauften Millerntor-Stadion erlebten das beste Heimspiel der Braun-Weißen seit langer Zeit. Lasse Sobiech (30. Minute) nach einem Eckball von Patrick Funk und Max Kruse (36.), der nach Marius Ebbers' Pass seinen 13. Saisontreffer erzielte, sorgten schon vor der Pause für die Vorentscheidung.
Nach dem Wechsel machten die von ihren Fans gefeierten Hamburger gegen enttäuschende Gäste da weiter, wo sie nach 45 Minuten aufgehört hatten. Und legten Tore nach: Florian Bruns (60.), Moritz Volz (65.) und Deniz Naki (90.+1) machten alles klar für die Hausherren.
Die Hanseaten zogen zwar nach Punkten mit Düsseldorf gleich, konnten die Fortuna wegen des schlechteren Torverhältnisses - fünf weitere Tore fehlten - aber nicht mehr von Platz drei verdrängen. In den Relegationsspielen trifft die Fortuna am kommenden Donnerstag und am 15. Mai auf Hertha BSC.





