Die Ungeduld seines Arbeitgebers lässt Michael Schumacher kalt. Jedem Drängen, jeder öffentlich gesetzten Frist von Mercedes zum Trotz will der Formel-1-Rekordweltmeister den Zeitpunkt selbst bestimmen, an dem er über seine sportliche Zukunft entscheidet. So dürfte der 43-Jährige durchaus irritiert gewesen sein, als sein Teamchef und langjähriger Wegbegleiter Ross Brawn die Dauerdebatte vor dem Rennen in Silverstone am Sonntag erneut anheizte. Von seinem Weg abbringen wird Schumacher aber auch dieser Vorstoß seines Vertragspartners wohl kaum. "Ich glaube nicht, dass ich jemals über die Zeit gesprochen habe", entgegnete der Altmeister zuletzt kühl allen Fragen nach einem Termin für einen Entschluss. Seine famose Fahrt auf Platz drei in Valencia vor knapp zwei Wochen hat die Situation erneut verändert.
