Der erwartete Regen blieb in Silverstone aus und so entwickelte sich ein Rennen, in dem am Ende die bessere Reifenstrategie den Ausschlag für Mark Webber im Red Bull gab. Er gewann den GP von Großbritannien vor Fernando Alonso und Sebastian Vettel.
Mark Webber hat den Großen Preis von Großbritannien gewonnen und den Abstand in der Fahrerwertung auf Fernando Alonso, der auf Platz zwei fuhr, verkürzt. Es wurde mit Regen gerechnet, doch es blieb trocken. So entschied am Ende die Strategie bei der Reifenwahl.
Alonso musste auf weichem Gummi fahren und hatte Webber nichts mehr entgegen zu setzen. Sebastian Vettel schob sich dank des dritten Platzes an Lokalmatador Lewis Hamilton vorbei, der einen enttäuschenden achten Platz belegte. Felipe Massa wurde Vierter vor Kimi Räikkönen und Romain Grosjean.
Michael Schumacher landete am Ende auf Platz sieben, Nico Hülkenberg fuhr auf Rang zwölf und Namensvetter Rosberg positionierte sich auf der 15. Einmal mehr ohne Chance blieb Timo Glock, der als 18. über die Linie fuhr, dabei immerhin das teaminterne Duell gegen Charles Pic gewann und vor den HRTs blieb.
Regen oder nicht Regen? Der Poker begann
Was für Reifen sollten die Fahrer wählen? Das war die große Frage beim GP von Großbritannien. Das Qualifying war geprägt von sintflutartigen Regenfällen und den daraus resultierenden Unterbrechungen. Das Feld wurde kräftig durcheinander gewirbelt und Lokalmatador Lewis Hamilton fand sich urplötzlich auf Startplatz acht wieder - Jenson Button gar nur auf der 18.
Während sich die Teams also um die Reifenfrage und Einstellungen kümmerten und lediglich Pole-Inhaber Fernando Alonso sowie Hamilton sich für die harten Reifen entschieden, startete der Rest der Top Ten zunächst mit weichem Gummi. Für Vitaly Petrov war das Rennen schon vor Beginn gelaufen, denn sein Caterham hatte Probleme am Heck, die nicht mehr rechtzeitig behoben werden konnten.
Guter Start - nur nicht für Paul di Resta
Der Start lief dann für fast alle Fahrer ohne Probleme. Alonso konnte die Pole behaupten, Webber folgte vor Michael Schumacher und Felipe Massa. Einzig Paul di Resta in seinem Force India wagte einen Ausflug ins trockene Kiesbett und fand sich kurze Zeit später in Zivil in der Box wieder das Rennen war ob eines beschädigten Unterbodens gelaufen.
Und auch Romain Grosjean musste bereits in der dritten Runde in die Box, fiel auf Platz 22 zurück. Während Alonso und Webber ihre Runden drehten, entpuppte sich Schumacher als Puffer, denn er konnte das Tempo nicht mitgehen, hielt dabei das komplette Feld hinter sich auf. Massa probierte es mit verzweifelten Überholmanövern, Sebastian Vettel fuhr da lieber in die Box.




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