Jean Todt freut sich über die Formel E
Formel 1 und Formel E soll es ab 2014 nach dem Willen des Rennsportverbandes FIA heißen. Die FIA plant eine Serie mit WM-Titel, 20 Fahrern und zehn Teams, wie Präsident Jean Todt mitteilte. "Das ist ein großartiger Tag und eine starke Botschaft an die Motorsport-Gemeinde", so Todt bei der Verkündigung der Pläne. Gefahren würde nicht auf den Kursen der Formel 1, sondern in den Großstädten. Für die Strecken finde bereits eine Auswahl statt, hieß es weiter. "Diese spektakuläre Serie wird sowohl Unterhaltung als auch eine neue Gelegenheit bieten, die Werte der FIA wie saubere Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit mit einer breiten Öffentlichkeit zu teilen", so Todt.
zu "FIA plant Rennserie mit Elektroantrieb 2014: Formel E"
7 Kommentare
Letzter Kommentar:
Kippe schrieb am 29.08.2012 19:11
Meiner Meinung nach totaler Kokolores. Genau wie beim E-Antrieb bei Serienautos. Sauber? Von wegen. Alleine die Herstellung und Entsorgung der Akkus ist mehr als umweltschädlich. Und wo kommt der Strom zum Laden her und wie wird er produziert? In der Gesamtabrechnung alles umweltschädlicher als ein sparsamer Benzinmotor. Außerdem glaube ich kaum, dass die Ökos es gut finden, dass für Autos die im Kreis fahren Energie (gleich ob Benzin, Diesel, Strom) "vergeudet" wird. Wer schaut sich denn aktuell die Rennen vor Ort an? Das sind Auto-Freaks und das Ganze lebt vom Geräusch und dem Geruch nach Sprit, Öl und Gummiabrieb. Man kann natürlich ein Geräusch einspielen, doch das ist wie so vieles in unserer heutigen Welt künstlich/virtuell und damit wertlos und nich faszienierend (wie zB. 1000 Freunde auf Fressebuch - braucht kein Mensch).Sollen sie es probieren. Echte Rennfans wird das nicht interessieren und würde nur funktionieren, wenn es ein Komplettevent in einer großen Stadt ist, bei dem nebenbei auch noch ein bisschen "Motorsport" betrieben wird, bei dem man ja mal vorbeischauen kann, wenn man nicht gerade auf dem Rummel oder der Stadtrundfahrt ist.
Auch die Idee von Todt, die F1 in der Boxengasse elektrisch fahren zu lassen, ist gruselig. Warum sollte sich da noch jemand die teuren Karten auf der Haupttribüne kaufen? Gerade der Sound beim Beschleunigen und Warmlaufen der Motoren lässt einem eine Gänsehaut entstehen. Aber wahrscheinlich sind Zuschauer an der Strecke auch nicht mehr so wichtig...
War das Wochenende bei der Deutschland-Rallye in Trier. Da fuhren in der kleinen Klasse drei Opel Astra mit, da hat man keinen Motor gehört, sondern fast nur das Rauschen der Reifen. Einmal hatte ich noch einem anderen nachgeguckt und war dann überrrascht, als der Astra schon da war. Null Faszination, obwohl der sauschnell war. Die Subaru und Mitsubishi hatten richtig Wumms im Sound mit Auspuffknallen usw. Das war klasse mal aus der Nähe zu erleben. Auch um mich herum haben sich die Leute über den Astra amüsiert und gelangweilt geäußert. Der Motorsport weltweit ist für das Klima so unwichtig wie der Furz einer einzelnen Kuh. Also lasst ihn so wie er ist und versucht nicht künstlich einen sauberen Anstrich anzubringen (Energie wird so oder so verbraucht). Privat sind auch viele Motorsportfans ökologisch orinetiert, aber das hat nichts mit dem Sport zu tun. Ohne die wahren Motorsportfans stirbt das Ganze schneller als die FIA denkt!!!
Weitere Motorsport Top News
20.05. 18:30
Motorsport
19.05. 14:54
Motorsport | Motorrad
19.05. 14:47
Motorsport | DTM
Top News Ticker
alle
Bundesliga
2. Bundesliga
Fußball
Formel1
Eishockey
Tennis
Golf
US-Sport
Handball
Boxen



alle 7 Kommentare auf einen Blick ansehen
Kommentar schreiben



