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1. Fernando Alonso gewinnt Großen Preis von Deutschland in Hockenheim, Sebastian Vettel wird strafversetzt Fünfter
Von: Henning Schulz
Datum: 22. Juli 2012, 14:20 Uhr
Format: Artikel
Quelle: dpa/sportal.de
Diskussion: 23 Kommentare
 
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  • Fahrer
  • Team
  • Zeit (Stopps)
  • 1
  • N. Rosberg
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  • 1:14.759
  • 2
  • L. Hamilton
  • Mercedes
  • 1:15.007
  • 3
  • F. Alonso
  • Ferrari
  • 1:15.196
  • 4
  • F. Massa
  • Ferrari
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Fernando Alonso gewinnt Großen Preis von Deutschland in Hockenheim, Sebastian Vettel wird strafversetzt Fünfter

sebastian vettel, red bull
Sebastian Vettel ärgert sich über Lewis Hamilton

Eigentlich hatte sich Sebastian Vettel über den zweiten Platz beim Großen Preis von Deutschland hinter Sieger Fernando Alonso gefreut, doch die Rennkommissare werteten sein Überholmanöver gegen Jenson Button als nicht sauber und gaben Vettel eine 20-Sekunden-Strafe.

Der Große Preis von Deutschland war von Beginn an spektakulär. Felipe Massa verlor sogleich in der ersten Runde den Frontflügel seines Ferraris und dessen Einzelteile warfen das Klassement in den folgenden Runden gehörig durcheinander. Denn nicht nur Lewis Hamilton zerstörte sich an den scharfen Trümmerteilen einen Reifen und fiel nach seinem Boxenstopp auf den 22. Platz zurück.

Während Fernando Alonson in den ersten Runden die Spitze knapp vor Sebastian Vettel behaupten konnte, gehörte der Beginn des Rennens Jenson Button, der von Rang sechs gestartet war und sich bis zur zehnten Runde an Nico Hülkenberg und Michael Schumacher vorbei auf den dritten Platz nach vorne schob.

Während sich an der Spitze nichts tat, konnten die Formel 1-Fans am Hockenheimring auf den Plätzen dahinter packende Duelle erleben. Kimi Räikkönen kämpfte sich Platz um Platz nach vorne, überholte Schumacher in der 22. Runde und schob sich auf den vierten Rang. Ebenfalls ein starkes Rennen zeigte der von Platz 21 gestartete Nico Rosberg, der sich in der 29. Runde bis auf Platz elf nach vorne gearbeitet hatte.

Spitzenduell nimmt Fahrt auf

Ab dieser Runde nahm auch das Duell an der Spitze Fahrt auf, Alonso und Vettel hatten jeweils bereits einmal die Reifen gewechselt, was aber zu keiner Veränderung geführt hatte. Nun nahm Vettel Alonso Runde um Runde Zeit ab und schob sich dicht an den Spanier heran. Richtig in Angriffsposition konnte sich der deutsche Weltmeister aber nicht arbeiten.

Für Ärger sorgte zwischenzeitlich Lewis Hamilton, der auf Platz 18 und eine Runde zurück liegend, Sebastian Vettel überholte. Der Deutsche zeigte dem Briten mit einer Faust auch gleich, was er davon hielt, blieb aber erst einmal hinter Hamilton, der sich nun daran machte, Alonso zurück zu überholen, was ihm aber nicht gelang. "Ich weiß nicht, warum er da ein Rennen fährt. Es ist dumm, die Führenden zu stören", wetterte Vettel nach dem Heimrennen.

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23 Kommentare
Letzter Kommentar:
MiSchu schrieb am 23.07.2012 11:56
Diese ganzen Verschwörungen gehen mir ziemlich auf den Sack. Die Strafe ist vollkommen Regelkonform und wird mit einer Durchfahrtsstrafe bestraft. Das ist nicht mehr möglich nach dem Rennen, also gibt es die 20 Sekunden. Und natürlich hatte Vettel einen Vorteil. So könnte ja jeder mit zu viel Geschwindigkeit außen überholen und einfach den Asphalt am Rand der Strecke ausnutzen. Durch den Asphalt konnte er, obwohl er außerhalb der Strecke war, Button ausbeschleunigen. Hätte Schumacher an Vettels Stelle gestanden, hätten die Leute hier garantiert anders reagiert und Schumacher und die Strafe als okay befunden. Die Bullen sollen froh sein das sie erneut ungeschoren davongekommen sind vor dem Rennen. Und das was Hamilton gemacht hat mag für den Laien merkwürdig aussehen weil es nicht oft vorkommt, ist aber völlig okay. Was soll er denn machen? Habt ihr gesehen wie schnell er sich von Vettel abgesetzt hat? Deshalb hat er auch keine 3 blauen Flaggen bekommen, weil er weit genug weg war! Zurückrunden ist vollkommen legitim. Hamilton brauch sich doch nicht dem Tempo anpassen, wenn er schneller ist als der vor ihm fahrende. Stellt euch vor das wäre ein schwächeres Auto gewesen? Soll er dann eine Kaffeefahrt daraus machen? Jetzt wo es einmal nicht mehr so läuft für Seb, werden hier Verschwörungstheorien verbreitet, das ist schon nicht mehr feierlich. Unter Anderem ja sogar von ihm selbst. Sowas geht einfach nicht wenn man zu den Spitzenfahrern gehört. Auf der Strecke ist er ein Guter, aber insbesondere abseits der Strecke muss er noch ein wenig lernen.
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