Roger Federer ist enttäuscht, dass eine vage Internet-Drohung gegen ihn bekanntgeworden ist, denn erst durch die Bekanntgabe des Problems bekam die Sache eine öffentliche Wahrnehmung. Auf einer chinesischen Website soll es von einem anonymen User eine Todesdrohung gegen Federer gegeben haben, vor dem Start beim Masters in Shanghai räumte der Schweizer deshalb eine Beeinträchtigung ein, will aber wie geplant antreten. "Das war nur etwas Kleines auf einer Webseite, nichts Klares und Konkretes. Dass es für so große Schlagzeilen sorgt, überrascht mich ein wenig. Nachdem es in der Presse stand, hat sich alles geändert", klagte Federer und erklärte, angesichts seiner Bekanntheit müsse er ständig darauf achten, was um ihn herum passiere. Zum Turnier in Shanghai war der 31-Jährige am Freitag ohne seine Familie angereist. Von der Drohung hatte er bereits einige Tage zuvor erfahren.
