Dem Schweizer Zweitliga-Club FC Locarno droht nach Angaben der argentinischen Finanzbehörde Afip großer Ärger. Der Club soll nach Behördenangaben in ein Schema mit argentinischen Vereinen verstrickt sein, damit diese Steuern sparen könnten. So hätten die Clubs Transfers in die Schweiz vorgetäuscht, weil dort die Steuersätze weitaus niedriger als im eigenen Land sind. Auch Teams aus Chile und Uruguay sollen an dem illegalen Vorgehen beteiligt gewesen sein, namentlich wurden Unión San Felipe und Deportes Rangers aus Chile sowie aus Uruguay die Erstligisten Bella Vista, Cerro, Rampla Juniors und Fénix und die Zweitligisten Sud América und Boston River genannt. Insgesamt soll dieses Vorgehen bei 35 Fußballern erfolgt sein. Nach Angaben der Zeitung Clarin hätte die Afip vom argentinischen Fußballverband gefordert, die betroffenen Akteure für den nächsten Liga-Spieltag zu suspendieren.
