Für die Profis des FC Bayern München soll der Flug nach Katar nach dem Willen des Sportdirektors Matthias Sammer natürlich kein lauer Sommerurlaub im Winter sein. Im Wüstenstaat soll "knallhart" gearbeitet werden.
Leicht verschlafen, aber voller Zuversicht: Um kurz nach sieben Uhr startete der FC Bayern München seine Titel-Mission 2013. Vom Vereinsgelände an der Säbener Straße ging es zum Flughafen und von dort weiter ins Trainingslager nach Katar. In Doha nimmt Bayern seine Vorbereitung auf die Rückrunde auf - mit klaren Vorgaben: Nach zwei titellosen Jahren sind Meisterschaft und/oder Pokal Pflicht.
Die Bayern erwarten im Wüstenstaat bis zum 9. Januar sommerliche Verhältnisse bei Temperaturen um 25 Grad. Doch Urlaubsgefühle sollen beim souveränen Herbstmeister erst gar nicht aufkommen. Direkt nach der Ankunft plante Trainer Jupp Heynckes die erste Trainingseinheit in der Aspire Academy.
Sammer: Knallhart arbeiten und angreifen
"Ich lese immer von Sonne und prima und toll. Aber Bedingungen holen keine Titel. Wir gehen dahin, um knallhart zu arbeiten und anzugreifen", stellte Sport-Vorstand Matthias Sammer vor dem Abflug klar. Er sei deshalb zum Start ins neue Jahr auch "nicht so redselig. Wir müssen zum jetzigen Zeitpunkt auch nichts reden, wir müssen arbeiten."
Auch Heynckes nahm seine Stars nach der überaus erfolgreichen Hinrunde in die Pflicht, damit sich die Geschichte der beiden vergangenen Jahre nicht wiederholt. "Die Mannschaft muss diesen Hunger, diese Gier mitnehmen. Es muss so weitergehen wie bisher. Ich werde keinen Millimeter von meiner Marschroute abweichen", sagte der 67-Jährige. Dies wollte er seiner Mannschaft bei der ersten Teamsitzung im noblen Hotel Grand Heritage auch "klipp und klar" verdeutlichen.
Zielorientierte Bayern
Die Botschaft ist nach den Enttäuschungen der jüngeren Vergangenheit aber längst angekommen. "Beim FC Bayern geht es in jedem Jahr darum, erfolgreich Fußball zu spielen. Und das bedeutet, Titel zu gewinnen. Es sieht nach der Hinrunde sehr gut für uns aus", sagte Kapitän Philipp Lahm im Bild-Interview.





