Die Kritik von Bayern-Sportdirektor Matthias Sammer an der Mannschaft des FC Bayern hat zumindest in den Medien für einigen Wirbel gesorgt. Die Mannschaft selbst nimmt die mahnenden Worte jedoch an, wie Franck Ribéry und Kollegen bestätigen. Die Mannschaft sei nicht hellwach gewesen, auch die Galligkeit habe gefehlt, sagte Matthias Sammer nach dem 2:0 in Bremen, dem neunten Sieg im neunten Pflichtspiel der Saison. Die Attacke des Sportdirektors kam so überraschend wie überlegt: Er wolle verhindern, dass durch die vielen Schulterklopfer der Schlendrian einkehrt, erklärte der 45-Jährige. Ribéry: Sammer Teil der Mannschaft Die Resonanz aus dem Verein vor dem zweiten Gruppenspiel in der Champions League beim weißrussischen Meister BATE Borisov ist positiv. Mittelfeldstar Franck Ribéry etwa erklärte gegenüber Bild: "Matthias Sammer ist ein Teil unserer Mannschaft. Er darf kritisieren wie jeder andere. Er ist auch für die gute Stimmung bei uns im Team verantwortlich. Dafür, dass wir voll da sind." Holger Badstuber stimmt dem Franzosen zu. Die Mannschaft wisse, dass sie noch viel zu verbessern habe und dass sie alles abrufen müsse, um auch in Baryssau als Sieger vom Platz zu gehen.
