Der Rekordtorschütze des FC Arsenal, Thierry Henry, steht vor einem erneuten Engagement bei seinem Ex-Club. Lediglich die Dauer des Leihgeschäfts muss noch ausgehandelt werden. Der Franzose soll nicht die einzige Offensivverstärkung sein.
Thierry Henry hat dem FC Arsenal ein weiteres Mal das Ja-Wort gegeben: Der Franzose soll ab Januar wieder für die Gunners auf Torejagd gehen. Wie goal.com erfuhr, sind sich Spieler und Club einig, es fehlt lediglich noch das "Okay von Seiten der New York Red Bulls, da über die Dauer der Leihe noch verhandelt wird.
Knackpunkt Vertragsdauer
Thierry Henry hat den Verantwortlichen von Arsenal bestätigt, erneut auf Leihbasis nach London zurückzukehren. Es liegt nun an Arsene Wenger und den Verantwortlichen von Henrys aktuellem Verein New York Red Bulls, eine Einigung zu erzielen. Der 63-jährige Trainer hätte seinen ehemaligen Schützling nach Möglichkeit gerne länger als nur bis Mitte Februar bei Arsenal: "Eine Leihe ist weiterhin möglich, aber wir versuchen immer noch, ihn längerfristig zu holen."
Für den Club aus der MLS startet die Saison im März. Henry, absoluter Leistungsträger im Team, sollte nach Meinung der Clubvorsitzenden die Vorbereitung nicht verpassen, geschweige denn die ersten Spiele. Da sie aber selbst von einer Leihe profitieren würden - Henry könnte sich unter Wettkampfbedingungen fit halten - wurde dem einstigen Nationalspieler, ähnlich wie in der vergangenen Saison, eine sechswöchige Leihe genehmigt.
Leihe von Henry bereits in der Vorsaison
Anders als letztes Jahr sind die Verhandlungen zwischen den beiden Clubs zum aktuellen Zeitpunkt bereits fortgeschrittener. In der vergangenen Saison konnte Henry aufgrund der stockenden Verhandlungen erst am 7. Januar zum Team stoßen. Es ist zu erwarten, dass sich die Clubs rechtzeitig einigen werden und der Rekordtorschütze der Gunners dem Klub zum 1. Januar zur Verfügung stehen wird.
Für Arsene Wenger ist dieser Deal vor allem deshalb so wichtig, da mit Gervinho und eventuell auch Marouane Chamakh demnächst zwei Stürmer nicht zur Verfügung stehen werden. Letzterer gilt seit Wochen ebenso wie Theo Walcott als Wechselkandidat, Gervinho nimmt mit der Elfenbeinküste am Afrika Cup teil.
Zweiter Spieler neben Thierry Henry
Mit Henry, der sich bereits im November bei Arsenal fit hielt und von seinem ehemaligen Trainer einen guten Fitnesszustand attestiert bekam, käme darüber hinaus auch ein erfahrener Mann, der den jungen Spielern in der aktuell schwierigen Phase helfen könnte. Die Gunners starteten in der Liga so schlecht wie noch nie unter Wenger und belegen derzeit nur den zehnten Platz.
Neben der erneuten Ausleihe plant Wenger außerdem, eine längerfristige Alternative für den Sturm unter Vertrag zu nehmen. Als heißer Kandidat hierfür wird vor allem Adrian Lopez von Atletico Madrid gehandelt. Der 24-jährige Spanier blieb in dieser Saison bis jetzt jedoch klar hinter den Erwartungen und erzielte in 19 Spielen erst zwei Tore.
Wayne Veysey und Jan Schultz
