Wenn die Beach-Girls Sara Goller/Laura Ludwig um den Einzug ins Halbfinale bei den Olympischen Spielen kämpfen, müssen sie nicht mehr zwangsläufig im Bikini über den Sand flitzen. Denn der Volleyball-Weltverband FIVB hat im Vorlauf auf London 2012 die Kleiderordnung verändert. Statt in bei Fans und Fotografen beliebten engen Höschen und Top anzutreten, dürfen die Frauen in der Nachbarschaft zum königlichen Buckingham Palace auch mit mehr Stoff am Körper baggern und schmettern. "Wir wollen direkt vor dem Wohnzimmer der Queen bestimmt gegen jede Etikette im Bikini unser Bestes geben", hatte Goller aber schon vor dem ersten Spiel versprochen. Mit Rücksicht auf Teilnehmer mit traditionell strengeren Ansichten bei der Kleiderwahl für Frauen, gestattet der FIVB inzwischen aber auch Hosen bis drei Zentimeter über dem Knie. Bei 15 Grad oder weniger sind auch Leggins erlaubt. Zudem können die Athletinnen Halbarm-Oberteile tragen. Die müssen aber, wie alle Teile, enganliegend sein. Denn, so schreibt der Verband in seinem Regelheft, Beach-Volleyballer "sind dazu verpflichtet den Zuschauern, Medien und Partnern ein gesundes Bild" zu präsentieren.
Sehr seltsamer Zeitpunkt und wie gesagt seltsame Einordnung als Neuigkeit.



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