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Von: Daniel Raecke
Datum: 30. September 2012, 03:00 Uhr
Format: Artikel
Diskussion: 2 Kommentare
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Europa mit großem Ryder Cup-Rückstand

Ian Poulter, Europa
Ian Poulter: Seine Putts sind genau so gefürchtet wie seine Grimassen.

Verkehrte Welt in Medinah, Illinois: Zwei gewonnene Matches in den Abendstunden des zweiten Ryder Cup-Tages sorgten dafür, dass sich ein großes Debakel für Europa am Ende wie ein Sieg anfühlte und der Titelverteidiger mit Hoffnung in den Schlusstag geht.

Es ist die größte Führung der USA nach zwei Tagen seit mehr als 30 Jahren. Mit 10:6 führen die Gastgeber und können die zwölf abschließenden Singles in der Gewissheit angehen, dass erst einmal in der Ryder Cup-Geschichte ein solcher Vorsprung noch verspielt wurde. Das aber geschah nicht durch Europa, und nicht auswärts.

Es waren die Amerikaner, die 1999 in Brookline, Massachusetts in einer einmaligen Aufholjagd aus einem 6:10 noch ein 14,5 zu 13,5 machten. Damals gewannen nur drei Europäer ihre Singles, darunter Paul Lawrie, der auch jetzt noch im europäischen Team dabei ist, und der heutige Kapitän José María Olazábal.

14,5 Punkte brauchen die USA auch in Medinah in der Nähe von Chicago, um den Ryder Cup von den Europäern zu erobern. Im Falle eines Unentschiedens bliebe die Trophäe in der Hand des Titelverteidigers. Danach, dass die Europäer, die noch keine der vier Sessions dieses Ryder Cups auf dem Course No. 3 gewonnen, am Sonntag die dafür notwendigen acht Punkte aus zwölf Einzelmatches holen könnten, sah es allerdings am Samstag wahrlich nicht aus.

50.000 Fans in Chicago

Bei schönem, sonnigen Spätsommerwetter in Illinois hatten 50.000 Zuschauer am Vormittag in den Foursomes eine der höchsten Niederlagen in der Ryder Cup-Geschichte bejubelt, als Lee Westwood und der in Foursomes bis Freitag noch ungeschlagene Luke Donald von Phil Mickelson und Keegan Bradley mit sieben und sechs pulverisiert wurden. Die fanatischen amerikanischen Anhänger beklatschten auch Fehlschläge der Europäer frenetisch, was der Golfetikette eigentlich widerspricht, aber andererseits auch die typische Ryder Cup-Atmosphäre ausmacht.

Jemand, der diese genießt, ist Ian Poulter. Der Engländer, dessen persönliche Ryder Cup-Bilanz nun 11:3 lautet und der alle seine drei Matches in Medinah gewann, heizte die US-Fans vor seinem ersten Tee sogar mit Gesten bewusst an und schlug unter lauten "USA! USA!"-Sprechchören ab. Nachmittags aber geriet Poulter, der mit der Nummer eins der Welt, Rory McIlroy, zusammen spielte, etwas aus dem Tritt und lag bis Loch 13 mit zwei Schlägen zurück. Dann versenkte McIlroy einen Fünf-Meter-Putt, und auf einmal waren die beiden Europäer im Spiel.

Mit den fünf Birdies, die selbst für die gar nicht schlecht golfenden Jason Dufner und Zach Johnson zu viel waren, riss Poulter das Steuer herum. Er war der einzige Europäer, der die entscheidenden Putts auf schnellen, abschüssigen Grüns regelmäßig setzte. Ansonsten spielten hier die Amerikaner ihre Klasse mit starken Puttern wie Brandt Snedeker, Matt Kuchar und an diesem Wochenende auch Webb Simpson aus.

Donald und Poulter starten am Sonntag

In den Singles am Sonntag setzt Olazábal auf einen starken Start, um das sogenannte Momentum zu erringen, und nominierte Luke Donald für das erste und Poulter für das zweite Match. Es folgen Rory McIlroy und Justin Rose. Donald bekommt es mit Masters-Sieger Bubba Watson zu tun, Poulter wird gegen US Open-Champion Simpson antreten.

In einem weiteren faszinierenden Matchup wird McIlroy gegen Keegan Bradley spielen, den Ryder Cup-Rookie, der es mit seinem Enthusiasmus schafft, sogar aus Phil Mickelson einen Ryder Cup-Golfer zu machen. Martin Kaymer, der bisher nur am Freitagnachmittag zum Einsatz kam, bekommt es im vorletzten, mutmaßlich nicht mehr entscheidenden Match mit Steve Stricker zu tun, während Tiger Woods das allerletzte Match gegen Francesco Molinari bestreitet.

zu "Europa mit großem Ryder Cup-Rückstand"
2 Kommentare
Letzter Kommentar:
Ist das so? schrieb am 30.09.2012 15:33
Wir Europäer haben 4 der 5 letzten Trophäen geholt. Wenn wir mal wieder ein Jahr abgeben, dann liegt das nicht am Qualifikationsmodus, sondern einzig und allein an dem, was es ist: Golf. Unberechenbar im Ausgang, spannend ohne Ende.
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