In der Europa League schont Lazio Miroslav Klose gerne. Doch sicher nicht in der Zwischenrunde. Dort treffen die Römer auf Gladbach. Hannover muss zuerst zu Anzhi Makhachkala, Leverkusen empfängt Benfica. Der VfB Stuttgart erwischte mit Genk ein gutes Los.
Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart werden am 14. Februar zunächst Heimrecht haben. Eine Woche später müssen sie dann auswärts an. Hannover hat dagegen den kleinem Vorteil, erst im Rückspiel zu Hause antreten zu dürfen.
"Der absolute Hammer, der zu vermeiden war, war Chelsea, kurz dahinter kommt allerdings Benfica. Das wird ein dicker Brocken", kommentierte Rudi Völler in einer ersten Stellungnahme das Los seiner Leverkusener, glaubt aber durchaus an das Weiterkommen seiner Mannschaft gegen den portugiesischen Rekordmeister. "Passt schon. Wir haben eine reelle Chance."
"Ein attraktiver, schöner Gegner, schöne Herausforderung, die nehmen wir an", kündigte Gladbachs Vize-Präsident Rainer Bohnhof bei Sky Sport News HD an. "Wir haben in Marseille gewonnen, gegen Fenerbahce. Wir sind gut gerüstet." Vor Klose hat er keine Angst. "Lazio hatte Ups and Downs, viel hängt natürlich von Klose ab. Unsere Leute wissen aber, worauf sie achten müssen. Wir haben schon anderes geschafft."
Mögliches deutsches Duell im Achtelfinale
Das Achtelfinale wurde in Nyon gleich mit ausgelost. Am 7. und 14. März könnte nach erfolgreich absolvierter Zwischenrunde ein deutsches Duell zwischen Stuttgart und Gladbach blühen. Bayer Leverkusen würde im Falle eines Sieges über Benfica auf den Sieger der Partie Dynamo Kiew gegen Girondins Bordeaux treffen. Hannover bekäme es im Fall eines Zwischenrundensieges mit Newcastle United oder Metalist Charkow zu tun.
