Bei 39 Grad im Schatten hat der Spanier Joaquin Rodriguez bei seiner Heimat-Rundfahrt die Kontrahenten einmal mehr in die Schranken verwiesen. Nach 175 Kilometern stand er als Etappensieger fest und machte somit gleich doppelt Zeit gut.
Auf der sechsten Etappe der Vuelta hat Joaquin Rodriguez seine Führung im Gesamtklassement ausgebaut. Der Spanier aus dem Katusha-Rennstall konnte am Donnerstag mit seinem Etappensieg einen Doppelschlag landen und seine Konkurrenten weiter distanzieren.
Der Profi aus dem Team von Hans-Michael Holczer hat nach seinem Triumph jetzt zehn Sekunden Vorsprung auf den britischen Tour-de-France-Zweiten Christopher Froome. 35 Sekunden hinter ihm liegt Alberto Contador auf Rang drei.
Zeitgutschrift für den Etappensieg
Rodriguez Landsmann hatte im Finale überraschend 18 Sekunden auf den Tagessieger verloren. Auch Froome, der zuletzt dem Antritt von Rodriguez nichts mehr entgegenzusetzen hatte, machte noch 13 Sekunden auf Contador gut.
Der Tagessieg bei Temperaturen bis zu 39 Grad im Schatten brachte Rodriguez nach 175,4 Kilometer in Jaca eine Zeitgutschrift von 12 Sekunden, womit er seinen Vorsprung ausbauen konnte. Der Belgier Thomas de Gendt war als letzter von fünf Ausreißern 3,5 Kilometer vor dem Ziel von den Verfolgern gestellt worden.
Auf den letzten drei ansteigenden Kilometern gab es zwischen den Topfavoriten um den Gesamtsieg, Rodriguez, Froome und Contador, ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
