Mit Kroatien steht ein Viertelfinalist bei dieser EM bereits fest. Spanien, Italien und Irland kämpfen um den zweiten Platz in der Gruppe C. Dabei denkt Giovanni Trapattoni an eine Hochzeit, Niko Kovac tritt im Orakel-Bash gegen den Sportaal an und Spanien hält es in den Drei Fragen mit dem fundierten Wissen der Wirtschaftsforschung.
Die Furia Roja durfte bisher nur mit den Hufen scharren, doch nun geht es auch in der Gruppe C um Punkte. Dabei treffen die Spanier direkt zum Auftakt auf Italien, zudem kommt es zum Duell zwischen Irland und den Kroaten. Warum es zu einer Verlobung kommen kann, wieso die Kroaten nur mit acht Mann antreten und wer das Ergebnis des Finals gepetzt hat, beantworten wir in den drei Fragen an den Spieltag.
Skandal plus Zufall die Verbündeten der Italiener?
Was gibt es Schöneres, als eine EM mit einem Duell gegen den amtierenden Welt- und Europameister zu beginnen? Eine Menge, hören wir Sie in perfekter Sky-Manier sagen und auch die Italiener werden nicht extra einen Feiertag ob dieses Glücks in der Heimat beantragt haben. Denn seit sieben Monaten wartet die Squadra Azzurra auf ein Tor, verlor die letzten drei Testspiele gegen Uruguay (0:1), die USA (0:1) und Russland (0:3).
Es könnte alles so schlecht und aussichtslos sein, wäre da nicht der Wettskandal in der Serie A. Eine eigentümliche Kausalität? Mitnichten, denn schon bei den Weltmeisterschaften in den Jahren 1982 sowie 2006 ging dem jeweiligen Titel der Italiener ein Skandal in der heimischen Liga voraus. "Die WM 2006 hat gezeigt, dass Skandale eine positive Reaktion zur Folge haben können", philosophiert Irland-Coach Giovanni Trapattoni.
Nicht gut für die Spanier, obwohl Cesare Prandelli sich nur dezent optimistisch ob des historischen Vergleichs zeigt: "Schlechtes bringt immer nur Schlechtes", meinte der Coach der Italiener und wird zudem mit Sorgen seinen morgendlichen Besuch auf wallstreet-online.de abgeschlossen haben. Denn dort war zu lesen, dass Wissenschaftler des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Freien Universität Berlin (FU Berlin) Spanien als Europameister errechnet haben.





