Eintracht Frankfurt will weiter die Etablierten ärgern
Armin Veh ist mit Eintracht Frankfurt die Überraschung der aktuellen Bundesliga-Saison: Platz zwei nach sieben Spieltagen hätten wohl nur kühnste Optimisten vorhergesagt. Die Gründe für den Erfolg sind vielfältig: gute Teamchemie, talentierte Spieler und ein überaus entspannter Coach. Der lobt das Entwicklungspotenzial, das in Eintracht Frankfurt steckt.
Eintracht Frankfurt hat gute "Struktur"
"Die Truppe hat Struktur, eine Altersstruktur, wo ich glaube, dass da noch Spieler dabei sind, die sich noch verbessern können", so Veh bei Sport1.de. Zudem haben viele nach dem Aufstieg schon einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die Spieler, die ich schon hatte in der Zweiten Liga, haben sich weiter entwickelt wie ein Rode, ein Jung, ein Schwegler oder selbst ein Alex Meier mit 29 Jahren. Das freut mich, wenn ich so etwas sehe.
Eintracht Frankfurt: Neuzugänge schlugen ein
Auch bei den Neuzugängen bewies der gebürtige Augsburger in Zusammenarbeit mit Eintracht-Manager Bruno Hübner ein glückliches Händchen, holten sie doch fast ausschließlich Spieler aus der 2. Liga. Für den früheren VfB-Meistertrainer war das aber kein größeres Risiko: "Ich war überzeugt von den Spielern, weil sie auch das Alter dazu haben und ich sie in der Zweiten Liga jede Woche gesehen habe. Ich habe sie verfolgt, mehr wie zu der Zeit, als ich in der Bundesliga war. Und wenn man wie ich ein paar Jahre in dem Geschäft ist, dann sollte man schon erkennen, ob einer etwas kann." Das kann Veh, obwohl er die Trauben nicht zu hoch hängen will, hat er ein Ziel: "Wir wollen versuchen den Etablierten weiter ein Bein zu stellen."