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1. Eintracht Frankfurt feiert in Nürnberg vierten Saisonsieg
Von: Daniel Raecke
Datum: 21. September 2012, 22:30 Uhr
Format: Artikel
Diskussion: 11 Kommentare
 
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Transfergerüchte im Sommer - Segen oder Fluch?
Immer her damit, über solche Gerüchte kann man herrlich diskustieren.
Erst wenn der Spieler mit neuem Trikot in der Hand da steht, ist das eine Meldung wert.
Die Gerüchte gehören nun mal zum Geschäft, aber ich lese nur die Überschriften.

Eintracht Frankfurt feiert in Nürnberg vierten Saisonsieg

Eintracht Frankfurt
'Eintracht Frankfurt über alles' - Frankfurts Fans sagten die Tabelle schon vor dem Anpfiff richtig voraus. Und beleuchteten ihre Prognose.

Eintracht Frankfurt wurde vor dem Spieltag als "Bayern-Jäger" tituliert. Jetzt müssen die Bayern schon auf Schalke gewinnen, um am Aufsteiger dranzubleiben. So dominant traten die Hessen zuletzt unter Klaus Toppmöller auf. Allerdings erinnert sportal.de sich, wie das endete.

Dass das Freitagsspiel der Bundesliga in Europacupwochen selten dazu einlädt, Essensverabredungen mit Freunden unter Vorwand abzusagen, ist nichts Neues. Die Paarung 1. FC Nürnberg gegen Eintracht Frankfurt hatte in dieser Saison aber auch vor dem Start der Champions League schon noch unattraktivere Vorgänger wie Augsburg - Wolfsburg oder Mainz - Fürth, bei denen selbst Anhänger der beteiligten Vereine gerne mal ins ZDF rüberschalten, um zu sehen, was Der Alte so ermittelt.

Neu war aber auch der Umstand, dass beide Kontrahenten am Freitag den Sprung an die Tabellenspitze schaffen konnten. Die mit drei Siegen gestartete Eintracht ohnehin, aber auch der mit exzellenten sieben Zählern aus den drei Spielen in Hamburg, gegen Dortmund und in Mönchengladbach in die Saison gekommene Club.

Angesichts der erfolgreichen Vorgeschichte verwunderte es nicht, dass beide Trainer ihrer Startelf weiter vertrauten und keine personellen Änderungen vornahmen. Im Fall der Eintracht war die Aufstellung allerdings schon nach 20 Minuten nicht mehr das Papier wert, auf dem Menschen ohne Smartphone sie ausgedruckt haben mochten. Denn da hatte Armin Veh schon zweimal wechseln müssen - Pirmin Schwegler, der sich in einem Kopfballduell mit Hanno Balitsch eine Platzwunde zugezogen hatte, musste ebenso ausgetauscht werden wie Olivier Occéan, den eine Zerrung zu plagen schien.

Zwei frühe Verletzungen konnten Frankfurt nicht stoppen

Martin Lanig und Jimmy Hoffer kamen für die beiden Verletzten ins Frankfurter Team. Die nominellen Schwächungen hatten jedoch keinen Einfluss aufs Spielgeschehen. Zumindest keinen negativen: Denn nur vier Minuten nach seiner Hereinnahme traf Hoffer zum 0:1. Eine Ecke von Takashi Inui war von Timothy Chandler per Kopf geklärt worden, Sebastian Rode gab den Ball zurück in den Strafraum, wo er von Anderson verlängert wurde und zu Hoffer fiel. Der Österreicher stand nicht im Abseits, weil zwar fast alle Nürnberger ausgerückt waren, nicht aber der vom langen Pfosten kommende Horacio Javier Pinola, der Hoffer onside stellte, wie man im Englischen sagt.

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11 Kommentare
Letzter Kommentar:
ytsejam schrieb am 22.09.2012 13:27
Glückwunsch an die Eintracht zum Sieg und zur (temporären) Tabellenführung. Wer hätte das gedacht, nachdem die SGE kurz vorm Ligastart sogar mal so gut wie ohne Innenverteidigung da stand. Zum Spiel selbst kann ich leider nix sagen, da wir uns »Berger Straße meets Reeperbahn« am Bornheimer Hang angeschaut haben %u2013 Friedhelm Funkel wusste offenbar nicht, wo denn Block K zu finden sei, weshalb er uns die Karte hingehalten und ganz nett gefragt hat; kein Witz ;).

Aber die SGE sollte es ja schon wissen, dass man in der Rückrunde schon auch ein paar Punkte holen sollte %u2013 soviel zum Thema »schlimmes Ende«.

Sportliche Grüße
/Jam
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