Bernie Ecclestone denkt nicht an einen Rücktritt als Formel-1-Geschäftsführer. "Seit 40 Jahren vertrauen die Hersteller und Vermarkter weltweit meiner Person. Das spricht doch für mich", sagte der Brite in einem Interview dem Nachrichtenmagazin Focus. Nach dem Geständnis und dem Urteil von achteinhalb Jahren Haft unter anderem wegen Bestechung für den ehemaligen Banker und Geschäftspartner Gerhard Gribkowsky droht Ecclestone selbst eine Anklage in München. Der 81-Jährige hält seit Ende der 70er Jahre die Fäden der Formel 1 in den Händen und betonte in dem Interview mehrfach, dass er Gribkowsky nicht bestochen oder geschmiert habe. "Das ist Unsinn", sagte Ecclestone. "Das Gericht hat getan, was es tun musste, und Gerhard Gribkowsky gegelaubt, aber der Mann lügt." (dpa)
