In der 2. Bundesliga trifft Dynamo Dresden morgen auf Schlusslicht MSV Duisburg. Die Dresdner gehen nach dem Sieg im Sachsenderby gegen Chemnitz selbstbewusst in die Partie. Seine Premiere feiert Neuzugang Petar Sliković. Der Kroate darf stürmen.
Nach dem Sieg im DFB-Pokal gegen den Chemnitzer FC geht Dynamo Dresden mit breiter Brust in das Ligaspiel am Wochenende gegen den MSV Duisburg. Genau zum richtigen Zeitpunkt, denn mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen stehen die Sachsen auf einem unbefriedigenden 13. Platz.
Dynamo Dresdens Aufstellung noch unklar
"Der Sieg im Pokal hat uns Selbstvertrauen gegeben, das wir nun auch in der Liga nutzen wollen, um einen Schritt nach vorn zu machen", erklärt Trainer Ralf Loose selbstbewusst. Neuzugang Petar Sliković (für ein Jahr aus Mainz ausgeliehen) spielt möglicherweise sogar von Beginn neben Top-Stürmer Mickael Poté. Doch so ganz will sich der Trainer nicht in die Karten schauen lassen.
Sowohl für Florian Fromlowitz als auch Filip Trojan dürfte das Spiel gegen die Duisburger ein ganz besonderes werden. Beide kickten einst für die Zebras, Trojan erreichte mit dem MSV Duisburg vor rund einem Jahr sogar das DFB-Pokalfinale.
Duisburger bislang nur Schlusslicht
Die Duisburger stehen indes unter Druck. Gegen Aufsteiger VfR Aalen und Jahn Regensburg kassierten die Zebras Niederlagen und stehen auf dem letzten Tabellenplatz. Trainer Oliver Reck setzt dabei auf Kapitän Branimir Bajic, der vergangenes Wochenende im Pokalspiel noch fehlte, nachdem er jüngst Vater geworden ist. Auch Neuzugang Antonio Da Silva gilt als Hoffnungsträger.
Dennoch ist die Liste der fehlenden Spieler lang: Neben den langzeitverletzten Timo Perthel, Jürgen Gjasula und Julian Koch fehlen auch die gesperrten Adli Lacheb und Kevin Wolze. Für den MSV Duisburg wird es schwer, so gegen die Dresdner zu bestehen. Anpfiff ist am Samstag um 13 Uhr in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena. Zum Spiel werden auch 750 Fans von Dynamo Dresden erwartet.
