Dynamo Dresden will sich bei der Entscheidung über einen möglichen Gang vor das Ständige Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Zeit lassen und setzt auf den Austausch mit den Fans. "Wir sortieren uns jetzt und warten darauf, dass wir das schriftliche Urteil zugeschickt bekommen", sagte Dresdens Geschäftsführer Christian Müller am Freitag. Das DFB-Bundesgericht hatte am Donnerstag die Entscheidung des Sportgerichtes bestätigt, wonach der achtmalige DDR-Meister nach Ausschreitungen am Rande des Pokalspiels bei Hannover 96 aus dem DFB-Pokal 2013/2014 ausgeschlossen wird. Nach früheren Verhandlungen ist bekannt, dass bis zur Zusendung des schriftlichen Urteils einige Wochen vergehen können. Am Freitagabend wollte der Klub ein Treffen der Dresdner Ultras im eigenen Stadion mit weiteren Fanklubs dazu nutzen, die Stimmung zur möglichen Fortsetzung des juristischen Kampfes auszuloten. Anschließend soll der Fall in den Gremien des Vereins besprochen werden, ehe eventuell das Schiedsgericht angerufen wird.
