Fünf Audi reichten zu einem dreifachen Erfolg. Gleich eine Handvoll Audi hatten beim Start des siebten Saisonlaufs im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in den Dünen von Zandvoort vorne gestanden. Auch nach turbulenten 42 Runden war niemand schneller als der Italiener Edoardo Mortara, Mike Rockenfeller und der Schwede Mattias Ekström. Mortara feierte an der niederländischen Nordseeküste seinen zweiten Saisonsieg. "Wir sind zurück, wo wir eigentlich immer sein sollten. Wir sind siegfähig", sagte Audi-Motorsportdirektor Wolfgang Ullrich. "Schön zu sehen, dass die Performance da ist." Dabei hatte beim Start noch Timo Scheider auf der aussichtsreichsten Position gestanden. Aber auch die vierte Pole Position in Zandvoort reichte dem zweimaligen DTM-Champion aus Lahnstein nicht zum Sieg. Scheider würgte seinen Audi beim Start ab, blieb stehen und wurde bis auf den 19. Platz durchgereicht. In der siebten Runde musste Pechvogel Scheider seinen Rennwagen nach einer Kollision mit dem früheren Formel-1-Piloten David Coulthard mit beschädigter Motorhaube abstellen. "Es ist wieder alles schief gelaufen, was schief laufen konnte", klagte Scheider.
