Neues im Fall Drygalla: Der Landessportbund (LSB) Mecklenburg-Vorpommerns spricht gegenüber der Nachrichtenagentur dpa von einem "Kommunikationsproblem". So habe der LSB bereits seit einem Jahr gewusst, dass die Ruderin Nadja Drygalla eine Beziehung mit einem mutmaßlichen Rechtsextremisten geführt habe. Außerdem soll bekannt gewesen sein, "dass es Probleme gibt mit ihrem Freund", sagte der Vorsitzende Wolfgang Remer. Der LSB und Remer sahen aber keine Notwendigkeit, den Deutschen Olympische Sportbund (DOSB) über die Verbindung zu unterrichten. "Auf die Idee sind wir gar nicht gekommen", sagte Remer. Mit der Olympia-Mannschaft und der Nominierung habe der LSB nichts zu tun. "Dadurch, dass wir gar nicht eingebunden waren, haben wir gar nicht dran gedacht, den DOSB zu informieren."
