Das Vorgeplänkel hat ein Ende und nun wird sich zeigen, wer in der Gruppe A Haus und Hof auf das falsche Pferd gesetzt hat. Ob die Russen doppelt nach Hause fahren müssen, die Griechen bei Tschibo noch schnell einen Wecker erstehen und die Polen per Komplex durchstarten, sind die Themen der Drei Fragen.
Die Gruppe A biegt ein in die Zielgerade und alle Mannschaften haben noch die Chance, das Viertelfinale zu erreichen. Dabei haben die Russen die beste Ausgangslage, müssen jedoch eine doppelte Bestrafung fürchten. Ob die Polen ihre Komplexe besiegen und die Griechen von Alpen lernen, sind zwei der "Drei Fragen" an den Spieltag.
Werden die Russen doppelt bestraft?
"Aufgrund der Art und Weise, wie wir spielen, sind wir im Moment das beste Team bei der EM", sagte Dick Advocaat auf welt.de. Auch wenn die Ausgangslage vielversprechend ist, die Sbornaja braucht noch einen Punkt aus dem Spiel gegen die Griechen, um das Viertelfinale zu erreichen. Wirft man einen Blick in die Vergangenheit, sind die Vorzeichen als gut zu bezeichnen.
2008 gewannen die Russen mit 1:0 im zweiten Gruppenspiel, vier Jahre zuvor unterlagen die Griechen im letzten Gruppenspiel mit 1:2 wurden trotzdem Europameister. Bei einem Punkt oder einem Sieg würde sich die Stimmungslage im Lager der Mannschaft von Advocaat in die Höhe schrauben, geht das Unterfangen schief, droht eine doppelte Bestrafung.
Denn die Fans der Mannschaft sind bisher im Verlaufe des Turniers nicht im Kollektiv als Musterschüler aufgefallen, weswegen der Verband zu einer Strafe von 120.000 Euro verdonnert wurde zudem sprach die UEFA eine Bewährung aus. Sollten die Anhänger erneut auffällig werden, droht bei der kommenden EM-Qualifikation ein Abzug von sechs Punkten.
Mit diesem Szenario will man sich natürlich noch nicht beschäftigen, doch sollte es zu einer Niederlage plus Ausschreitungen der enttäuschten Fans kommen, ist nicht nur die EM 2012 eine Randnotiz im Reißwolf, auch die Teilnahme an der EM 2016 wäre akut gefährdet. "Jedes Team hat gegen sie Probleme", warnt daher Roman Pavlyuchenko.





