Frank Schlecks Dopingprobe war
Bei Radprofi Frank Schleck ist während der Tour de France eine "anormale" Dopingprobe entnommen worden. Wie der Rad-Weltverband UCI mitteilte, wies eine Urinprobe des Luxemburgers vom 14. Juli das Diurretikum Xipamid auf. Diuretika werden im Radsport häufig dazu verwendet, Dopingmittel zu verschleiern. Nach den Anti-Doping-Regeln der UCI führt der Befund nicht automatisch zu einer Sanktion. Allerdings forderte der Verband den Rennstall RadioShack auf, "die nötigen Schritte zu ergreifen". Schleck hat vier Tage Zeit, die Öffnung der B-Probe zu beantragen.
zu "Dopingprobe bei der Tour de France von Frank Schleck ''anormal''"
10 Kommentare
Letzter Kommentar:
Earl09 schrieb am 18.07.2012 10:35
@TDF, was ist denn ein Diuretikum? Jedenfalls kein Doping-Präparat, sondern ein Mittel, was den Flüssigkeitshaushalt im Körper anregt (auf Deutsch: man muss davon oft pinkeln gehen), um Rückstände von Dopingmitteln so schneller aus dem Körper "rausspülen" zu können. Das bedeutet, wer freiwillig Diuretika einnimmt schwächt sich eigentlich selbst, denn der Körper verliert hierdurch wichtige Mibneralien.
Das heißt, dass das kein Beweis, sondern nur ein starkes Indiz dafür ist, dass Fränk gedopt hat.
Und selbst wenn Fußballer dopen, dann sicherlich mit anderen Mitteln als die Fahrradfahrer, schließlich sind das auch völlig andere Belastungen. Außerdem: 90 Minuten rennen, das kann doch (fast) jeder; wozu braucht man da Doping? Kurze Sprints (selten mehr als 30 Meter) muss man trainieren, ich wüsste keine Doping-Strategie, die das begünstigen könnte...
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