Ergebnisse
Live-Ticker
Bundesliga
2. Bundesliga
3. Liga
Champions League
Europa League
International
WM 2018
DFB-Pokal
Ergebnisse
Live-Ticker
Weltrangliste
Ergebnisse
NBA
NHL
NFL
MLB
Ergebnisse
Live-Ticker
WM-Stand 2017
Termine 2017
Ergebnisse
Live-Ticker
Bundesliga
2. Bundesliga
Champions League
DHB-Pokal
EHF-Pokal
EM 2012
EM 2014
EM 2016
WM 2013
WM 2017
Ergebnisse
Live-Ticker
Bundesliga
NBA
Euroleague
EM
WM
WM-Stände
Kalender
Ergebnisse
Live-Ticker
DEL
NHL
DEL 2
WM
Olympia
CHL
Ergebnisse
Live-Ticker
European Tour
US PGA Tour
Weltrangliste
Live-Ticker
Mayweather vs. McGregor: Alle Infos zum Fight des Jahres
Radsport
Wintersport
Sport Live-Ticker
Tennis: Laver Cup
Live
Fußball: 2. Liga, 8. Spieltag
Fußball: 3. Liga, 10. Spieltag
Fußball: Ligue 1
Fußball: Süper Lig, 6. Spieltag
Tennis: Laver Cup
Eishockey: DEL, 5. Spieltag
Fußball: Bundesliga, 6. Spielt.
Fußball: Ligue 1
Fußball: Regionalliga Bayern
Fußball: Regionalliga Nordost
Fußball: Regionalliga Südwest
Fußball: Regionalliga Nord
Heute finden keine weiteren Live-Ticker-Events statt.
kommende Live-Ticker:
 
Sport Ergebnisse
Fussball Ergebnisse
Bundesliga, 6. Spieltag
alle Sport-Ergebnisse im Überblick
 
 

Doping-Jäger Richard McLaren enttäuscht - Droht dem Sport ein 'zweites Rio'?

Zu den Kommentaren0 Kommentare   |   Quelle: sid
26. April 2017, 19:11 Uhr
Richard McLaren
Richard McLaren ist enttäuscht vom IOC

Um seiner tiefen Enttäuschung Ausdruck zu verleihen, brauchte Doping-Jäger Richard McLaren nicht einmal die Hälfte seiner ursprünglich vorgesehenen Redezeit. "Ich habe mich bisher nicht dazu geäußert, wie der internationale Sport reagieren sollte. Aber es frustriert mich immer mehr, was passiert", sagte der Kanadier während seines mit Spannung erwarteten Auftritts vor dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages.

McLaren hatte in seiner Untersuchung im vergangenen Jahr ein institutionelles Dopingsystem in Russland bewiesen, doch zehn Monate vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang ist der WADA-Sonderermittler angesichts der weiterhin ausbleibenden Konsequenzen mehr als ernüchtert. Es könnte allerdings noch schlimmer kommen: Weil die IOC-Untersuchungen weiter andauern, droht sogar "ein zweites Rio".

"Es müssen konkrete Schritte eingeleitet werden, um das Problem an der Wurzel zu packen", sagte McLaren. "Nach meinem zweiten Bericht bin ich etwas entmutigt worden, weil IOC, WADA und der internationale Sport meiner Meinung nach halbherzig gehandelt haben", sagte der Rechtsprofessor: "Ich frage mich manchmal, ob überhaupt Reformwille besteht."

Das IOC hatte nach dem ersten McLaren-Bericht zwei Kommissionen eingesetzt, die derzeit die Hinweise auswerten. Wann diese Ermittlungen abgeschlossen werden, ist noch offen. Darüber hinaus hat das IOC unter anderem im Zusammenhang mit den Manipulationen in Sotschi 28 Ermittlungsverfahren gegen russische Sportler eingeleitet.

Treffen mit Bach

McLaren setzt nun viel Hoffnung in ein Treffen mit Thomas Bach. "Ich werde mich bald mit dem IOC-Präsidenten treffen, er hat mir viel Unterstützung zukommen lassen. Jetzt geht es darum, wie man einen Wandel herbeiführen kann", sagte McLaren. Er vertraue darauf, dass die Ergebnisse der beiden IOC-Kommissionen "meinen sehr ähnlich sein werden".

In der Stellungnahme für den Sportausschuss erklärte das IOC: "Derzeit kann aufgrund der notwendigen weiteren umfangreichen Untersuchungen kein Zeitpunkt für den Abschluss der Sanktionsverfahren des IOC verlässlich vorhergesagt werden." Ziel sei es allerdings, so das IOC, "rechtzeitig" vor den Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar 2018) zu Entscheidungen zu kommen.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann unterstützte McLaren. "Ich sage ausdrücklich: Dieser Unzufriedenheit schließen wir uns aus Sicht des deutschen Sports an", sagte Hörmann dem SID: "Wir können nur fordern, dass die bestehenden Systeme durchbrochen werden."

Chaos in Rio

Die Erkenntnisse des ersten McLaren-Reports hatten vor den Olympischen Spielen in Rio zu großen Diskussionen geführt. Das IOC hatte sich letztlich gegen einen Komplett-Ausschluss des russischen Teams entschieden. Unter großem Zeitdruck mussten die einzelnen Sportverbände über die Zulassung der russischen Sportler entscheiden. Ein verwirrendes Hin und Her - ohne einheitliche Regeln. Am Ende starteten rund 270 russische Sportler.

Ein ähnliches Wirrwarr vor den Winterspielen 2018 sieht Hörmann als unzumutbar an. "Das, was dort passiert ist, darf sich nicht wiederholen. Pyeongchang darf kein zweites Rio werden", sagte Hörmann: "Deshalb ist bei allen Kommissionen der Zeitfaktor zu berücksichtigen, andernfalls droht ein ähnliches Szenario wie in Rio."

Zustände "nicht zu akzeptieren

Hörmann betonte, die Zustände in Russland seien nicht zu akzeptieren. "Wenn weder Schuldbewusstsein erkennbar ist, noch irgendein Umdenken erfolgt, dann sehen wir klare und harte Sanktionen als dringend erforderlich", sagte Hörmann: "Für uns war es unvorstellbar, in welcher Mannschaftsstärke Russland in Rio angetreten ist."

zu "Doping-Jäger Richard McLaren enttäuscht - Droht dem Sport ein ..."
0 Kommentare
Weitere Mehr Sport Top News
22.09. 20:54
Mehr Sport | Leichtathletik
spox
Die zweifach vorbelastete türkische Dopingsünderin und frühere Kronzeugin Asli Cakir Alptekin ist vom nationalen Leichtathletikverband TAF offenbar wegen eines dritten Vergehens... weiter Logo
20.09. 15:56
Mehr Sport | Leichtathletik
spox
Sergej Bubka, Vizepräsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF und Mitglied der Exekutive im Internationalen Olympischen Komitee (IOC), muss sich für eine Geldzahlung an den höchst... weiter Logo
01.09. 22:06
Mehr Sport | Leichtathletik
spox
Fünftes Bruderduell, erster Erfolg für den Diskus-Olympiasieger: Christoph Harting hat im letzten Wettkampf einer verkorksten Saison erstmals seinen familieninternen Widersacher Robert... weiter Logo
Top News Ticker
Bundesliga
2. Bundesliga
International
Handball
Formel1
US-Sport
Tennis
Golf
Eishockey
DFB-Team