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Wenn Höfl-Riesch das schulterfreie, lila Top, nebst silber-glänzendem Sponsorenschriftzug und Hochsteckfrisur gegen ihr Rennoutfit tauscht, sei die "Erwartungshaltung gedämpft", meinte Höfl-Riesch angesichts einer gerade erst überstandenen Erkältung. "Es ist keine große Enttäuschung, wenn es nicht so laufen sollte."
Dopfer muss Neureuther ersetzen
Auch wenn die Vorbereitung für Fritz Dopfer mit einer Blessur am Daumen ebenfalls nicht optimal verlief, blickt der nach Felix Neureuthers Ausfall einzige deutsche Top-Techniker zuversichtlicher auf sein Rennen am Sonntag. "Die Vorfreude ist sehr, sehr groß, sagte der zweimalige Podestfahrer über seinen ersten Saisonauftakt in der Spitzen-Startgruppe der weltbesten Athleten. "Ich hatte 40 Trainingstage auf den neuen Ski, die meisten waren durchweg positiv."
Bei zu erwartendem Neuschnee von 25 Zentimeter steht die erste Bewährungsprobe für das Material zuvor bereits beim Damen-Rennen an. Dabei können Höfl-Riesch und Vonn nicht mit ihren bevorzugten Ski an den Start - vor rund drei Wochen präzisierte die FIS ihre Regeln und verbot damit de facto das am Ski-Ende schräg zulaufenden Head-Modell. "Das ist nicht zu akzeptieren, wütete Firmenchef Johan Eliasch über die Entscheidung im Materialkrimi.
Auch wenn Höfl-Riesch darauf verweist, dass sich "fünf Jungs" mit den neuen Ski schon in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen hätten, wird es für ein Urteil selbst nach Sölden noch viel zu früh sein. "Man muss zwei, drei Jahre warten", sagt der deutsche Herren-Cheftrainer und frühere Wissenschaftskoordinator Karlheinz Waibel und verweist unter anderem auf den höheren Kraftaufwand."Wenn ich an einem Schräubchen drehe, verlagere ich dann die Verletzung oder bekomme ich es damit in den Griff?"





