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Manuel Friedrich (56.) schaffte per Kopfball die Führung, ehe Tom Schütz (82.) noch einmal für Hoffnung beim Außenseiter sorgte. Die Leverkusener brachten es nicht fertig nach dem 2:1 ein weiteres Tor folgen zu lassen. Die kämpfenden Bielefelder retteten sich in die Verlängerung, mussten da jedoch schnell einen Gegentreffer hinnehmen. Andre Schürrle veredelte sein Solo mit einem Pike-Schuss aus 16 Metern in den Winkel.
Diego zaubert gegen Frankfurt
Wolfsburg hatte gegen die klassentieferen Frankfurter, die im Abwehrverbund gut sortiert agierten, ein klares Plus in Sachen Ballbesitz und Chancen. Jedoch verpassten es die Wölfe, diese Vorteile in die Führung umzumünzen. Erst in der zweiten Hälfte nutzten die Wölfe dann ihre Chancen. Der überragende Diego spitzelte eine Hereingabe von Ivica Olic über die Linie(51). Zuvor hatte Mikoto Hasebe die gesamte FSV-Abwehr mit einem hohen Pass in den Strafraum ausgehebelt.
Nur zehn Minuten später war es erneut Diego, der den Holländer Bas Dost mustergültig einsetzte. Aus zwölf Metern traf der Stürmer aus halbrechter Position flach ins linke Eck. Frankfurts Keeper Patric Klandt sah dabei nicht allzu gut aus. Mit dem Erfolg steigen indes die Chancen für Lorenz-Günther Köstner, den Platz auf der Wolfsburger Trainerbank zu behalten. Der VfL steht damit zum neunten Mal im Achtelfinale des DFB-Pokals. Viele Zuschauer wollten den Erfolg der Wölfe jedoch nicht live erleben. Lediglich 7.500 Fans fanden den Weg in die Volkswagen-Arena.
Fortuna Düsseldorf siegt im Niederrhein-Derby
Ausgerechnet ein Ex-Gladbacher entschied das Derby vom Niederrhein. In der Verlängerung traf Nando Rafael zum viel umjubelten 1:0 (97.) für die Fortuna. Dabei waren die Gladbacher das bessere Team und hätten vor allem in der ersten Hälfte die Weichen auf Sieg stellen müssen. Doch ein hervorragend aufgelegter Fabian Giefer brachte die Fohlen zur Weißglut. Die Gäste besaßen durch Juan Arango (4.), dessen Kopfball der Fortuna-Schlussmann reaktionsschnell parierte, und Alvaro Dominguez (5.) gute Chancen für eine frühe Führung.
In der 21. Minute setzte Havard Nordtveit gekonnt Patrick Herrmann in Szene, der jedoch Giefer überhastet anschoss. Im zweiten Durchgang verstärkten die Hausherren ihre Bemühungen in der Offensive, offenbarten aber einmal mehr ihre Probleme vor dem gegnerischen Tor. Bis auf zwei Gelegenheiten durch Robbie Kruse und Axel Bellinghausen drohte Marc-Andre ter Stegens Gehäuse keine Gefahr. Gegen nachlassende Gladbacher ließen die Fortunen im zweiten Durchgang aber kaum noch etwas zu und präsentierten sich defensiv endlich wieder stabil. In der Verlängerung hätten die Gladbacher jedoch einen Elfmeter bekommen müssen als Johannes van den Bergh den Gladbacher Havard Nordtveit von den Beinen holte. Der Pfiff blieb jedoch aus und so blieb Rafaels Tor das einzige an diesem Abend in Düsseldorf.





