Die Wintersport-Saison steht unmittelbar vor der Tür und wie eigentlich jeden Winter gibt es jede Menge Neuerungen und neue Gesichter, aber auch liebgewonnene alte Bekannte, die auf einmal nicht mehr da sind. sportal.de bringt sie auf den neuesten Stand.
Biathlon
Dass sich Langläufer im Biathlon versuchen und dort zu absoluten Top-Athleten aufsteigen können, wissen wir spätestens seit Kati Wilhelm. Doch, dass eine so namhafte Langläuferin wie Evi Sachenbacher-Stehle versucht umzusatteln, ist neu. In der internen Qualifikation konnte sich Sachenbacher-Stehle bereits durchsetzen und ist laut Bundestrainer Uwe Müßiggang für den dritten Weltcup der Saison in Pokljuka eingeplant.
Nun muss sich die zweifache Olympiasiegerin im Langlauf aber international noch qualifizieren, dies kann sie im IBU-Cup in Idre in Schweden machen, dort muss sie unter die ersten Drei kommen oder mit ihrer Zeit maximal 15 Prozent hinter dem Top-Trio liegen.
Die eine ist neu, die andere hat aufgehört: Die deutschen Biathlon-Fans müssen auf Superstar Magdalena Neuner verzichten, die ihre Karriere früh beendet hat und sicherlich ein großes Loch hinterlassen wird.
Skispringen
Viel Neues gibt es von den Skispringern zu berichten. Im Februar feiert das Mixed-Teamspringen WM-Premiere und soll auch bei den Olympischen Spielen ins Programm genommen werden. Dabei starten für ein Land jeweils zwei Männer und Frauen als Team und dieser neue Wettbewerb steht auch gleich zum Saisonauftakt im Mittelpunkt. Am Freitag berichten wir aus Lillehammer im Live-Ticker vom Mixed.
Ein neuer Anzug könnte die Ranglisten diesen Winter gehörig durcheinander wirbeln. Anstatt der bisherigen sechs Zentimeter müssen künftig nur noch zwei Zentimeter zwischen nackter Haut und dem Sprunganzug liegen, zuerst waren sogar 0 Zentimeter geplant, doch dagegen hagelte es Proteste.
Gregor Schlierenzauer, amtierender Sieger der Vierschanzentournee, schrieb sogar einen Brief an den Weltverband FIS, in dem er sich gegen das neue Kleidungsstück wehrte. Denn der neue Anzug benachteiligt die kleineren Springer, da sie nun weniger Luftwiderstand aufbringen können und bevorteilt größere Athleten wie den Deutschen Andreas Wank, der prompt die Sommer-Grand-Prix-Serie gewinnen konnte.





